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US-Präsident als Musiker
Barack Obama singt (unfreiwillig) auf dem neuen Coldplay-Album

Barack Obama singt auf neuem Coldplay-Album "A head full of dreams"
Barack Obama ist künftig mit seinem Gesang, auf dem Coldplay-Album zu hören. FOTO: dpa, bvj kno
Washington . Dass US-Präsident Barack Obama immer wieder für eine Überraschung gut ist, ist bekannt. Erst kürzlich ließ er sich etwa für ein Schwulenmagazin ablichten. Jetzt singt er für die neue Coldplay-Platte - unfreiwillig. 

Auf dem neuen Album "A head full of dreams", wird er im Intro zu hören sein. Der Titelsong ist eine Version von "Amazing Grace".  Die hatte Barack Obama im Sommer auf einem Trauergottesdienst gesungen. Dort wurde der Opfer des Charleston Massakers gedacht. 

Der Frontmann von Coldplay Chris Martin bestätigte die "Zusammenarbeit" der britischen Zeitung "The Sun". Dabei sei es gar nicht so einfach gewesen. Die Musiker mussten sich ein Ok vom Weißen Haus als auch von der Charleston Kirche einholen. Dort nämlich wurde das Video mit dem Gesang aufgenommen. Das Weiße Haus sowie die Kirche gaben ihre Zustimmung.

Dem US-Präsidenten soll das zunächst gar nicht gefallen haben. "Barack Obama wollte nicht, dass einfach irgendjemand seine Stimme auf einer Platte benutzt, insbesondere auch deshalb, weil es ein sehr emotionaler Moment war", zitiert die britische Zeitung eine "der Band nahestehende" Quelle, "aber er ist ein großer Fan von Coldplay und froh, ein Teil ihrer musikalischen Geschichte zu sein."

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Ab dem 4. Dezember 2015 ist die Scheibe erhältlich, dann wird der US-Präsident neben Künstlern wie Beyoncé, Tove Lo, Noel Gallagher und Merry Clayton auf Coldplays neuem Album zu hören sein.

Wie Präsident Obama mit seinem Gesang das ganze Land bewegte, lesen Sie hier.

(lkö)
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