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7 Millionen Dollar Schadenersatz
Beyoncé wegen angeblich gestohlenem Song "XO" verklagt

Beyoncé posiert im Nacktkleid beim "Met Ball"
Beyoncé posiert im Nacktkleid beim "Met Ball" FOTO: afp, jn
Düsseldorf. Ein Backgroundsänger hat US-Sängerin Beyoncé Knowles auf sieben Millionen Dollar verklagt. Sie soll für ihren Song "XO" angeblich seine Musik gestohlen haben. Beyoncés Anwälte weisen den Vorwurf entschieden zurück.

Background Sänger Ahmad Lane hat seine Klage laut dem Magazin Radar Online bereits 2014 eingereicht. Seine Anschuldigung: Beyoncé Knowles habe seine Musik für ihren Song "XO" gestohlen.

Zusammen mit ihrer aktuellen Backgroundsängerin Chrissy Collins habe er damals für einen anderen Musiker gearbeitet. Während dieser Zeit habe er der Kollegin eine Kopie seines Songs "XOXO" gegeben, die Chrissy dann angeblich an Beyoncé weitergereicht habe.

Das ist Beyoncé Knowles FOTO: AFP

Radar Online beruft sich auf gerichtliche Dokumente, wonach Knowles und ihre Anwälte die Klage entschieden ablehnen. Die Begründung: Die Beschwerde sei "vage und kryptisch". Außerdem habe Beyoncé bereits 17 Grammys gewonnen und über 118 Alben verkauft, weswegen sie es gar nicht nötig habe, einen Song zu klauen.

In den Dokumenten heißt es demnach: "Die zwei Werke, um die es geht, sind zwei völlig verschiedene Songs, die keinerlei textliche und musikalische Ähnlichkeit aufweisen, außer den Buchstaben X und O." Selbst thematisch unterscheiden sich die Liedtexte.

In den Unterlagen wird auch erwähnt, dass Ahmad Lane nie ein Copyright für seinen Song angefordert habe. Auf seine sieben Millionen könnte er womöglich vergeblich hoffen. Beyoncés Anwälte fordern, die Klage fallen zu lassen. Es gebe letztendlich keine entscheidenden Beweise für den Song-Klau.

(isw)
 
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