| 10.20 Uhr

"Star-Wars"-Ikone
Carrie Fisher hatte laut Gerichtsmedizin Drogen im Blut

Carrie Fisher: Spuren von Heroin bei Autopsie der Star-Wars-Ikone festgestellt
FOTO: dpa
Los Angeles. Carrie Fisher starb im Dezember: Nun wurde bekannt: Die Schauspielerin hatte kurz zuvor mehrere Drogen konsumiert. Unter anderem sind bei der Autopsie Spuren von Kokain, Heroin und Ecstasy festgestellt worden.

So steht es in dem Untersuchungsbericht der Gerichtsmediziner in Los Angeles. Der Befund lag der Deutschen Presse-Agentur am Montag vor. Bereits am Freitag hatte die Behörde erste Einzelheiten zur Todesursache bekanntgegeben. Demnach führten Schlafapnoe - eine Atemstörung, bei der nachts der Atem aussetzt -  und andere Ursachen zum Tod der "Star Wars"-Darstellerin. Auch eine Herzerkrankung und die Einnahme von mehreren Drogen wurde festgestellt.

Fishers Tochter, Billie Lourd, reagierte am Freitag auf den ersten Befund. "Meine Mutter hat ihr ganzes Leben lang gegen Drogensucht und psychische Erkrankungen angekämpft", teilte Lourd der US-Zeitschrift "People" mit. Fisher habe offen darüber gesprochen. Letztendlich sei sie daran gestorben, sagte die Tochter.

Fisher, die in der "Star Wars"-Saga als Prinzessin Leia berühmt wurde, starb am 27. Dezember im Alter von 60 Jahren, nachdem sie wenige Tage zuvor während eines Flugs von London nach Los Angeles einen Herzstillstand erlitten hatte.

 

(felt/dpa)
 
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