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Richterliche Verfügung
Charlie Sheen muss sich von Ex-Verlobter fernhalten

Charlie Sheen muss sich von Ex-Verlobter fernhalten
Gegen Charlie Sheen laufen Ermittlungen wegen Körperverletzung. FOTO: ap
Los Angeles . US-Schauspieler Charlie Sheen darf seiner Ex-Verlobten Scottine Ross vorübergehend nicht näherkommen oder sie kontaktieren. Der Mindestabstand von 100 Yards (91,44 Meter) gelte für das Haus, den Arbeitsplatz und das Auto der Frau, erklärte die Richterin.

Scottine Ross gab vor Gericht an, sie habe Angst vor ihrem Ex Charlie Sheen, da er sie mehrfach bedroht habe. Außerdem habe er sie im Januar 2014 getreten, als sie auf dem Boden gelegen habe. Einige Monate später habe er sie so stark gewürgt, dass sie beinahe das Bewusstsein verloren habe, sagte sie aus. In einer Aufnahme, die der Promi-Webseite "RadarOnline" vorliegt, soll er ihr Leben bedroht haben.

Ross darf Gespräche mit Sheen aufzeichnen  

Der Anordnung zufolge soll Sheen jegliche Waffen einreichen, die ihm gehören. Ross darf künftig alle Gespräche mit dem 50-Jährigen aufzeichnen. In dem Antrag wird allerdings nicht darauf hingewiesen, dass Sheen Ross kürzlich zu erreichen versucht hat.

Die Polizei von Los Angeles hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass gegen Sheen ermittelt werde. Er ist demnach als Verdächtiger in einem Ermittlungsbericht vom 31. März gelistet gewesen. Details zum angeblichen Opfer wurden nicht genannt. Die Untersuchungen hat eine spezielle Stalking-Einheit übernommen.

Unter dem Künstlernamen Brett Rossi hat Ross in Pornofilmen mitgespielt. Sie hat Sheen verklagt, weil er mehrmals mit ihr Sex gehabt haben soll, ohne ihr von seiner HIV-Erkrankung berichtet zu haben. Diese hatte Sheen im November 2015 im US-Fernsehen öffentlich gemacht.

(ap/jeku)
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