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Nach Betrugsvorwürfen
R&B-Sänger Chris Brown darf Philippinen verlassen

Chris Brown darf die Philippinen nach Betrugsvorwürfen verlassen
US-Sänger Chris Brown durfte die Philippinen mittlerweile wieder verlassen. FOTO: dpa, bsc sab
Manila. Nach einer dreitägigen Verzögerung wegen Betrugsvorwürfen hat der R&B-Sänger Chris Brown am Freitag die Philippinen verlassen können. Der Musiker hatte in der philippinischen Hauptstadt festgesessen, weil eine Firma eine Beschwerde gegen ihn wegen eines abgesagten Konzerts an Silvester eingereicht hatte.

Am Abend (Ortszeit) startete ein Flugzeug mit dem 26-jährigen Grammy-Preisträger vom Flughafen in Manila in Richtung Hongkong, wie ein Sprecher der Zivilluftfahrtbehörde mitteilte. 

Eine Sprecherin der Einwanderungsbehörde teilte mit, Brown habe am Freitag eine Ausreiseerlaubnis bekommen. Der Sänger und etwa zehn weitere Personen wurden dabei beobachtet, wie sie zu der Privatmaschine des Musikers in einen Flughafenhangar liefen. Allerdings musste Brown eine dreistündige Verzögerung am Flughafen von Manila hinnehmen und statt nach Macau, wo er am Freitagabend auftreten sollte, nach Hongkong fliegen. Ein Sprecher der Zivilluftfahrtbehörde erklärte, Browns Gruppe habe es aus unklaren Gründen unterlassen, einen zuvor für Hongkong genehmigten Flugplan zu revidieren.

Brown war am Dienstag in Manila aufgetreten. Er musste sich eine Ausreiseerlaubnis einholen, weil ein Konzern im Besitz einer politisch mächtigen Religionsgemeinschaft rechtliche Schritte gegen ihn angestrengt hatte. In ihrer Beschwerde gab die Maligaya Develompent Corporation an, Brown und der Veranstalter John Michael Pio Roda hätten ein für Silvester 2014 geplantes Konzert abgesagt, nachdem sie den vollen Betrag für einen Vertrag in Höhe von einer Million Dollar erhalten hätten.

Brown sprach am Freitag beim Kurznachrichtendienst Twitter von einer "sehr ernsten Situation". Er habe nichts falsch gemacht. Er sei nach Manila zurückgekehrt, um als Entschädigung für das abgesagte Konzert eine Show zu geben.

(ap)
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