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Rihanna brutal zusammengeschlagen
Chris Brown sieht sich selbst als Opfer
Rihanna himmelt Rüpel-Rapper Chris Brown an
Rihanna himmelt Rüpel-Rapper Chris Brown an FOTO: dapd, Alex Gallardo
Düsseldorf. In der Nacht der Grammys im Jahr 2009 passierte das Unglaubliche, Chris Brown schlug seine damalige Freundin Rihanna mit äußerster Brutalität krankenhausreif. Es kam zur Trennung, zu einem Prozess, zu einer Verurteilung. Jetzt geschah wieder etwas Unglaubliches: Die beiden sind wieder ein Paar. Chris Brown hat in einem Interview nun Bedauern über den Vorfall geäußert, aber Schuld daran habe er eigentlich keine.

Rückblende: In jener Nacht saßen Rihanna und Chris Brown gemeinsam in seinem Auto, er hinter dem Steuer. Es kam zu einem Streit.

Brown soll versucht haben, Rihanna aus dem Auto zu werfen, weil sie angeschnallt war, gelang ihm das nicht. Stattdessen schlug er ihren Kopf gegen die Autotür, boxte ihr ins Gesicht und fuhr dann los. Eine Hand am Lenkrad, mit der anderen schlug er weiter auf seine Freundin ein.

Laut Poizeireport soll er ihr sogar gedroht haben, sie umzubringen. Dann biss er ihr ins Ohr, nahm sie in den Schwitzkasten und biss ihr dann noch in die Finger, als sie versuchte sich zu befreien, um wieder Luft zu bekommen.

Vor Gericht plädierte er anfangs auf "nicht schuldig". Er wurde zu 180 Tagen Sozialarbeit sowie einer fünfjährigen Bewährung verurteilt und durfte sich Rihanna nicht mehr nähern.

Besonders die Sache mit der Annäherung hat sich inzwischen erledigt, die beiden sind wieder ein Paar. Kaum zu glauben, aber wahr.

Dem britischen "Mirror" gab Brown jetzt ein exklusives Interview. Dort äußerte er sich erstmals zu jener Nacht im Jahr 2009. Zwar spricht er dort vom "größten Fehler meines Lebens", aber was er sonst noch erzählt, lässt nicht auf wirkliche Reue schließen, man gewinnt den Eindruck, Chris Brown sieht Chris Brown als das eigentliche Opfer an.

"Die Leute beschimpfen und kritisieren mich, das passiert ständig. Aber sie kennen mich nicht und sie kennen uns nicht. Andere Leute verurteilen uns, aber sie wissen nichts über uns. Es stört mich nicht mehr." Er beklagt sich also, dass er dafür kritisiert wird, dass er jemanden brutal zusammengeschlagen hat. Eine interessante Sicht der Dinge.

Und weiter: "Ich habe eine Menge seit jener Nacht gelernt, und ich bin erwachsen geworden. Ich war sehr jung, und ich nahm Vieles für selbstverständlich, den Ruhm zum Beispiel."

Heißt: Er hat Rihanna zusammengeschlagen, weil er jung und berühmt war. Gut, dass das nicht jeder Promi so macht.

Quelle: csr/sap/csr
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