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US-Rapper vor Gericht
Coolio entgeht Haftstrafe trotz Waffenbesitz

Coolio entgeht Haftstrafe trotz Waffenbesitz
Der durch "Gangsta's Paradise" bekannt gewordene Coolio stand schon zum zweiten Mal wegen Waffenbesitz vor Gericht. FOTO: ap, CP
Los Angeles. Auf US-Rapper Coolio kommt nach einer Anklage wegen Waffenbesitzes keine Gefängnisstrafe zu. Am Mittwoch bekannte sich der Musiker vor Gericht schuldig, woraufhin eine dreijährige Bewährungsstrafe gegen ihn verhängt wurde.

Das teilte ein Sprecher der Bezirksstaatsanwaltschaft in Los Angeles mitt. Zudem muss Coolio 45 Tage gemeinnützige Arbeit leisten.

Am 17. September war der 53-jährige Rapper mit dem bürgerlichen Namen Artis Leon Ivey auf dem Flughafen von Los Angeles festgenommen worden, nachdem bei der Sicherheitskontrolle eine geladene Pistole in seiner Tasche entdeckt wurde. Coolio wurde der unerlaubte Besitz einer Schusswaffe vorgeworfen.

Zweites Verfahren wegen Waffenbesitzes

Schon im Jahr 2001 war er wegen verdeckten Tragens einer Waffe verurteilt worden. Über die Bewährungsstrafe im jüngsten Fall hatte zunächst das Promi-Portal TMZ berichtet.

Weltweite Bekanntheit erlangte Coolio vor allem durch seinen Hit "Gangsta's Paradise" von 1995. Danach wurde es still um den Rapper. 2004 machte er bei der ProSieben-Show "Comeback - die große Chance" mit, bei der er auf dem dritten Platz landete.

(bur/ap)
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