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Facebook-Chef
Zuckerbergs spenden drei Milliarden Dollar für Forschung

Facebook: Mark Zuckerberg spenden Milliarden für Forschung
Mark Zuckerberg und Ehefrau Priscilla Chan geben sich als Wohltäter FOTO: 3517
San Francisco . Schon im vergangenen Jahr sorgte Mark Zuckerberg für Aufsehen mit der Ankündigung, alle Krankheiten heilen zu wollen. Jetzt macht er erste Schritte mit einer Milliardenspende.

Facebook-Gründer Zuckerberg und seine Ehefrau Priscilla Chan wollen innerhalb der kommenden zehn Jahre drei Milliarden Dollar für den Kampf gegen Krankheiten spenden. Das Projekt solle von der Neurowissenschaftlerin und Genetik-Expertin Cori Bargmann geleitet werden, kündigte das Ehepaar in San Francisco an. Das Ziel sei, alle Krankheiten im Laufe deses Jahrhunderts - "zu Lebzeiten unserer Kinder" - heilen zu können. "Mark und ich glauben, dass das möglich ist", sagte Chan.

Als erster Schritt sollen 600 Millionen Dollar in eine neue Einrichtung in San Francisco mit dem Namen Biohub investiert werden. Dort sollen Spezialisten der Stanford-Universität und der University of California Forschungswerkzeuge für die Zukunft entwickeln. Zuckerberg schränkte ein, dass diese Arbeit Jahre brauchen werde.

Zuckerberg und Chan hatten bereits im vergangenen Jahr zur Geburt ihrer Tochter angekündigt, im Laufe ihres Lebens 99 Prozent ihrer Facebook-Anteile für Wohltätigkeit zu verwenden. Schon damals wurde der Kampf gegen Krankheiten neben der Bildung als ein Ziel genannt.

Chan ist selbst Kinderärztin und sie sprach sichtlich bewegt von ihrem Erfahrungen bei der Behandlung von Kindern mit derzeit unheilbaren Krankheiten wie Leukämie. In solchen Momenten würden die Grenzen des medizinischen Wissens besonders sichtbar. "Wir wollen diese Grenzen verschieben", sagte sie. Das Paar spendete bereits Millionen für das Krankenhaus in San Francisco, in dem Chan gearbeitet hatte.

Zuckerbergs Vermögen wird aktuell auf mehr als 56 Milliarden Dollar geschätzt, vor allem durch seine hohe Facebook-Beteiligung. Zuckerberg setzte jüngst eine Änderung der Stimmrechts-Struktur durch, um die Kontrolle über Facebook auch bei sinkenden Anteilen zu behalten.

(crwo/dpa)
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