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Zum 9. Mal
Gericht lehnt Gnadengesuch des Lennon-Mörders ab

Gericht lehnt Gnadengesuch des John-Lennon-Mörders Mark David Chapman ab
Mark David Chapman, Mörder von Ex-Beatle John Lennon, bedauert seine Tat nach eigener Aussage sehr. FOTO: ap
Albany. Der Mörder von Ex-Beatle John Lennon bleibt weiter in Haft. Die Kommission für Haftentlassung des Staates New York lehnte es am Montag zum neunten Mal ab, Mark David Chapman aus dem Gefängnis zu entlassen.

Chapman hatte am 8. Dezember 1980 Lennon vor seiner Wohnung in New York erschossen. Er wurde zu einer Haftstrafe von 20 Jahren bis lebenslänglich verurteilt. Die Kommission erklärte, Chapmans aus dem Drang heraus begangene Gewalttat, berühmt werden zu wollen, sei "egoistisch und böse" gewesen. Mildernde Umstände, die zur Freilassung des inzwischen 61-Jährigen führen könnten, kämen deswegen nicht zum Tragen.

Chapman hat in früheren Anhörungen Reue gezeigt. "Es tut mir leid, dass ich ein solcher Idiot war und den falschen Weg zum Ruhm gesucht habe", sagte er 2014. Vier Jahre vorher hatte er gesagt, er habe auch darüber nachgedacht, Johnny Carson oder Elizabeth Taylor zu töten. Er habe sich aber für Lennon entschieden, weil der Zugang zu dem Ex-Beatle leichter und sein Apartment beim Central Park "nicht ganz so abgeschieden war".

(sb/ap)
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