| 17.38 Uhr

Homophobie in den USA
Gospelsängerin Kim Burrell nennt Homosexualität "pervers"

Gospelsängerin Kim Burrell beleidigt Schwule und Lesben
FOTO: Mike Segar
Houston,Texas. US-Sängerin Kim Burrell hat in einer Predigt gegen Schwule und Lesben gewettert. Wenig später hätte sie eigentlich einen Auftritt in der Talkshow der homosexuellen Moderatorin Ellen DeGeneres haben sollen. Die Talkmasterin lud die Sängerin aufgrund der Äußerungen aber wieder aus.  

Man sollte annehmen, dass Menschen, die im Rampenlicht stehen, sich mindestens einer Sache bewusst sein sollten: Selbst die Kirche ist keine Handy-freie-Zone mehr. Und wenn man dort als Promi Minderheiten beleidigt, findet sich minimal eine Person im Raum, die mal eben mitfilmt. Die US-Sängerin Kim Burrell sollte das nun gelernt haben.

Kim Burrell hat mit Pharrell Williams gesungen

In einer hitzigen Predigt wettert die Gospelsängerin und Pastorin, die schon an der Seite von Pharrell Williams gesungen hat ("I see Victory" - der Soundtrack zum Film "Unbekannte Heldinnen"), gegen Schwule und Lesben.     

In ihrer emotional aufgeladenen Rede bezeichnet die Sängerin Homosexualität etwa als "Perversion", die die Kirche beschäme.

Pharrell Williams verurteilt Hassrede 

Sänger Pharrell Williams distanziert sich von den Äußerrungen der Sängerin auf Twitter. Und schreibt: Er verurteile jegliche Form von Hass. In dieser Welt sei kein Platz für Vorurteile. Der Sänger wünsche sich dagegen ein friedliches Zusammenleben aller Menschen. 

 

Auch die US-Moderatorin Ellen DeGeneres konterte und lud Kim Burrell kurzerhand wieder aus ihrer Show aus. Barrell hätte eigentlich über den Film "Unbekannte Heldinnen" sprechen sollen. Die Moderatorin outete sich in den 90er Jahren selbst als homosexuell. 

"Das ist meine Kirche!"

Barrell rechtfertigt sich unterdessen in zahlreichen Videos. In ihrer Kirche könne sie schließlich sagen, was sie wolle. Die Gemeinschaft der Schwulen und Lesben habe sie nie angegriffen. 

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