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"Wir haben die Hütte voll"
Heiner Lauterbach will zu Hause keine Flüchtlinge aufnehmen

Heiner Lauterbach will zu Hause keine Flüchtlinge aufnehmen
Heiner Lauterbach ist derzeit gemeinsam mit Senta Berger im Film "Willkommen bei den Hartmanns" zu sehen. Links: Regisseur Simon Verhoeven. FOTO: dpa, udu gfh
München. Der Schauspieler Heiner Lauterbach möchte bei sich zu Hause keine Flüchtlinge aufnehmen, weil er die "Hütte schon ziemlich voll habe". Der Bundeskanzlerin wirft der 63-Jährige "Sturheit" vor. 

"Weil wir uns das schwer vorstellen können - wir haben die Hütte ziemlich voll mit zwei Kindern, Kindermädchen, Haushälterin", sagte der 63-Jährige der Zeitschrift "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Er habe da "kein schlechtes Gewissen", jedoch "auch kein komplett reines".

Mit Blick auf seinen neuen Kinofilm "Willkommen bei den Hartmanns", in dem es um eine gut situierte Familie geht, die einen Flüchtling aufnimmt, sagte Lauterbach, dazu könne man "durchaus eine ambivalente Haltung haben". Der Film beleuchte dies objektiv. Kämen alle Flüchtlinge nach Deutschland, könne dies "nicht die Lösung sein".

Im Zusammenhang mit der Flüchtlingsdebatte kritisierte Lauterbach auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). "Wir machen alle Fehler, davon ist auch die Bundeskanzlerin nicht frei", sagte er.

Zunächst habe er ihre Haltung gut gefunden. "Dann fand ich aber, dass es fast schon an Sturheit grenzte", sagte Lauterbach.

(AFP)
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