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Auftritt beim Glastonbury Festival
Johnny Depp macht Witze über Anschlag auf Trump

Festival: Johnny Depp scherzt über Trumps Ermordung
Glastonbury. Hollywood-Star Johnny Depp hat bei einem Musikfestival im englischen Glastonbury seinen Film "The Libertine" präsentiert. Für Zündstoff sorgte jedoch ein skurriles Statement des Hollywoodstars in Richtung des amtierenden US-Präsidenten. 

Skurrile Auftritte in der Öffentlichkeit sind bereits seit Jahren typisch für den exzentrischen Schauspieler. Doch was sich Johnny Depp nun vor großem Publikum beim Glastonbury Festival geleistet hat, ist noch eine Spur gewagter: "Ich glaube, er braucht Hilfe, und es gibt viele wunderbare sehr dunkle Orte, wo er hingehen könnte", sagte Schauspieler Johnny Depp  (54, "Fluch der Karibik") am Donnerstagabend über den amtierenden US-Präsidenten. 

Fotos: Depp bei der Filmpremiere von "Fluch der Karibik 5" FOTO: rtr, HB

"Wann war das letzte Mal, dass ein Schauspieler einen Anschlag auf einen Präsidenten verübt hat?", fragte Depp seine Zuhörer mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Die Reaktion des Publikums: Applaus und Jubelrufe. Der BBC zufolge könnte Depp damit auf den Anschlag auf den ehemaligen US-Präsidenten Abraham Lincoln durch den Schauspieler John Wilkes Booth im Jahr 1865 angespielt haben.

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Mit Blick auf ein mögliches Nachspiel seines Kommentars sagte der Hollywood-Star: "Das wird in die Presse kommen, und es wird furchtbar werden." Der Anlass für den Besuch von Johnny Depp in Glastonbury war eigentlich ein anderer: In einem Freiluftkino auf dem Festivalgelände wurde sein Film "The Libertine" gezeigt. 

(mro/dpa)
 
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