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Kinderpornografie-Verdacht
Magier Jan Rouven bleibt in U-Haft

Keine Kaution für Magier Jan Rouven in Kinderpornografie-Anklage
Rouven wird vorgeworfen, Kinderpornografie empfangen, besessen, verbreitet und beworben zu haben. FOTO: dpa, bsc tba kde
Las Vegas. Der deutsche Magier Jan Rouven, der in den USA wegen Besitzes von Kinderpornografie angeklagt ist, kommt nicht gegen Kaution frei. Richterin Gloria Navarro lehnte am Dienstag einen entsprechenden Antrag ab.

Das teilte Jess Marchese, der Anwalt des Magiers, der Deutschen Presse-Agentur mit. Demnach argumentierte die Richterin, dass der gebürtige Nordrhein-Westfale nach Deutschland flüchten könnte und Rouven zudem eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstelle.

Rouven, der viele Jahre in Las Vegas erfolgreiche Auftritte feierte, wird vorgeworfen, Kinderpornografie empfangen, besessen, verbreitet und beworben zu haben. Bei der Anklageerhebung vor zwei Wochen plädierte er auf "nicht schuldig". Der Prozess soll am 6. Juni beginnen.

Ermittler des FBI hatten auf einem Computer und anderen Geräten im Haus des Magiers Videos und Fotos entdeckt, die Sex mit Minderjährigen zeigen. Die seit Herbst 2014 laufende Show "The New Illusions" im Tropicana-Kasino am Strip von Las Vegas war nach Rouvens Festnahme Mitte März eingestellt worden. Er ist seitdem in Untersuchungshaft.

(jado/dpa)
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