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Modeblatt erfindet Hollywoods Sorgenkind neu
Kirsten Dunst wird zur göttlichen Diva

Kirsten Dunst als göttliche Diva
Kirsten Dunst als göttliche Diva FOTO: vmagazine, Mario Testino
Düsseldorf (RPO). Es ist still geworden um Kirsten Dunst. Der Superstar aus den Spiderman-Filmen hatte mit sich selbst zu kämpfen. Nun ist sie auf der Titelseite eines amerikanischen Modemagazins zu sehen. Star-Fotograf Mario Testino hat aus ihr eine neue Frau gemacht. Auf seinen Bildern sieht Kirsten Dunst überwältigend aus.

"The Art of Being Kirsten Dunst" - die Kunst, Kirsten Dunst zu sein, hat Testino seine Fotoserie genannt. Darin porträtiert er die 27-Jährige Film-Schönheit als schier makellose Diva im Stil der 30er bis 50er Jahre. Testino verwandelt sie mit ausgefeilten Bild- und Farbtechniken in eine Grazie entsprungen aus einer anderen Zeit. Veröffentlicht hat sie nun das US-amerikanische V-Magazine.

Das Ergebnis lässt den Betrachter atemlos staunen. Sie lässt ihn eintauchen in eine andere Epoche, lässt ihn denken an den Glamour einer Rita Hayworth, an Grace Kelly oder Greta Garbo. Die Zeitreise gelingt mit jedem Bild aufs Neue. Aber es ist jemand anderes, der einem da sinnlich ins Auge blickt. Es ist Kirsten Dunst, das Mädchen, das in den Spiderman-Filmen so naiv-verliebt über die Taten ihres Helden Spiderman staunte.

Ob diese äußerliche Metamorphose für Kirsten Dunst auch den Start in eine neue Zukunft mit sich bringt, bleibt eine andere Frage. Seit mehreren Jahren ist sie das Sorgenkind Hollywoods. Nach der Trennung von Jake Gyllenhall im Jahr 2004 wollte ihr das Leben nicht mehr so recht gelingen. Depressionen, Alkohol- und Drogenprobleme waren die Folge. 2008 begab sie sich in eine Entzugsklinik. In Spiderman 4 ist sie – auf eigenen Wunsch - nicht mehr dabei.

Immerhin wird sie bald wieder einmal auf der Leinwand zu sehen sein. In dem mysteriösen Thriller "All good things" spielt sie an der Seite von Ryan Gosling eine vom Schicksal arg mitgenommene Ehefrau inmitten einer tragisch-mysteriösen Intrige. Der Filmstart wurde mehrfach verschoben – angeblich auch wegen Problemen mit Kirsten Dunst, wie es immer wieder heißt.

Nun aber stehen die Zeichen auf Neuanfang. Im V-Magazine sagt sie selbstbewusst, es sei die beste schauspielerische Arbeit, die sie bisher in ihrer Karriere abgeliefert habe und auch Regisseur Andrew Jarecki ist voll des Lobes.

(pst/rm)
 
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