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Musiker begann 1994 Suizid
Todesfotos von Kurt Cobain bleiben unter Verschluss

Nach Kurt Cobains Tod: Polizei zeigt bislang unbekannte Fotos
Nach Kurt Cobains Tod: Polizei zeigt bislang unbekannte Fotos FOTO: ap
Seattle. Drastische Fotos vom Tod von Nirvana-Frontmann Kurt Cobain bleiben weiter unter Verschluss: Eine Richterin im US-Staat Washington schmetterte eine Klage des Journalisten Richard Lee ab, der die Herausgabe des Materials gefordert hatte, wie die Zeitung "Seattle Times" berichtete. Die Ablehnung wurde demnach mit Verfahrensfehlern begründet.

Journalist Lee vertritt die These, dass Cobain ermordet worden sei. Allerdings liegen überwältigende Beweise vor, wonach sich der Star im April 1994 das Leben nahm. Im Jahr 2004 nahm die Polizei von Seattle vier noch unentwickelte Filme mit Bildern vom Tod Cobains unter die Lupe. Einige von ihnen wurden veröffentlicht, doch nicht die Fotos vom tödlichen Kopfschuss.

Lees habe der Stadt Seattle nach seinem Antrag auf Einsicht der Todesbilder nicht genügend Zeit gegeben, um auf sein Anliegen zu reagieren, befand Richterin Theresa Doyle. Zudem habe er bei der Einreichung seiner Klage Fehler gemacht.

Doch der Journalist will nicht aufgeben. Er werde versuchen einen weiteren Antrag zu stellen und klagen, falls er erneut scheitern sollte, sagte Lee.

(ap)
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