| 18.19 Uhr

Neues Video "Telephone" provoziert
Lady Gaga zu heiß fürs Fernsehen

Lady Gaga - halbnackt mit explodierter Frisur
Lady Gaga - halbnackt mit explodierter Frisur FOTO: AP
Düsseldorf (RPO). Diesmal hat sie es wohl übertrieben. Lady Gaga, bekannt für ihre exzentrische Ader, muss bei ihrem neuen Video "Telephone" auf das Internet vertrauen. Denn Fernsehsender wie MTV wollen es nicht ausstrahlen.

Sind es die Bilder, die die Fernsehmacher schockierten oder doch eher die harten Worte, die der Song beinhaltet? Bekannt ist das nicht. Allerdings gibt sich Lady Gaga auch diesmal wieder gewohnt provokativ und reizt die Grenzen des Möglichen aus.

Neuneinhalb Minuten dauert der Clip, in dem die Exzentrikerin kein Tabu auslässt. Die Story: Lady Gaga wandert ins Gefängnis. Brutal wird sie von den Wärterinnen in die Zelle gestoßen und muss sich dort sofort ihrer Kleidung entledigen. Der Schritt ist gepixelt, die Brüste werden lediglich von Klebestreifen verdeckt. Ein Wärter stellt mit Blick auf den Schritt in derbem Slang fest, dass sie ja doch eine Frau ist - in Anspielung auf Gerüchte, Gaga sei ein Mann oder Zwitter. Gaga wehrt sich, klettert nackt die Zellentür hinauf.

Doch auch ihre Mitinsassen in dem Frauenknast wollen ihr nur an die Wäsche. So wird der mit einer Eisenkette behangene "Knast-Neuling" sofort von den anderen begutachtet, und dann knutscht eine wild mit ihr herum. Schließlich liegt Gaga nur noch bedeckt von einem Polizei-Absperrband in ihrer Zelle.

Doch erst dann beginnt der eigentliche Song - und der Höhepunkt des Videos.  Denn Lady Gaga hat sich keine Geringere als Beyoncé Knowles an die Seite geholt. Die  US-Sängerin spielt bereits das zweite Mal ineinem Gaga-Video mit. Knowles befreit Gaga aus ihrer Zelle und die beiden starten wie in "Thelma und Louise" eine wilde Tour durch die Gegend, vergiften dabei sogar ein Festmahl.

Während sich die Fernsehsender weigern, das Video auszustrahlen, ist es im Netz schon jetzt dabei, der Renner zu werden. Allein am ersten Tag der Ausstrahlung wollten es 1,5 Millionen Menschen sehen - und es dürften sicherlich noch eine Menge mehr werden.

(das)
 
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