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Figur im Spiel soll Schauspielerin ähneln
Lindsay Lohan darf gegen"GTA"-Macher klagen

Lindsay Lohan darf gegen die "GTA"-Hersteller klagen
Lindsay Lohan posiert bei einem Fototermin nach dem Stück "Speed the Plow" in London. FOTO: dpa, bsc fpt hjb
Düsseldorf. Lindsay Lohan streitet sich mit dem Videospiele-Hersteller "Take-Two Interactive" um eine Figur in dem Spiel "GTA". Diese soll Lohan sehr ähnlich sehen. Ein Gericht in New York hat der Klage der Schauspielerin nun stattgegeben. 

Im Jahr 2013 kam die fünfte Ausgabe des beliebten Videospiels "Grand Theft Auto" (GTA) auf den Markt. Seitdem dauert auch der Streit zwischen Lohan und dem Hersteller des Spiels wegen einer ihr ähnelnden Figur an. Laut  "The Hollywood Reporter" hat eine Richterin in New York die Klage zugelassen.

Der Charakter, der Skandalnudel Lohan zu sehr ähneln soll, ist eine blonde Dame namens "Lacey Jonas", die schon auf dem Cover des Videospiels in Bikini-Pose abgebildet ist. Lohan wirft den Herstellern vor, dass dieses Bild einem Schnappschuss aus dem Jahr 2007 nachempfunden sei. Davon abgesehen soll der Charakter auf ihre Rolle im Film "Girls Club – Vorsicht bissig" anspielen. Weiter kritisiert Lohan, dass sich die Figur gerne in einem Hotel in West Hollywood aufhalte, wo sie selbst einst gewohnt hat.

Nun hat die Richterin Joan Kennedy die Klage gegen die Herstellerfirma "Take-Two Interactive" überraschend zugelassen. Für die 28-jährige Schauspielerin ist dieser Fall ein Seitenwechsel im Gerichtssaal, da sie ausnahmsweise nicht selbst auf der Anklagebank Platz nehmen muss. Lohan fordert in ihrer Klage nicht nur Schadenersatz, sondern auch eine Beteiligung an dem Gewinn, der aus dem Verkauf des Videospiels "GTA" hervorgeht. 

Auch ein deutscher Promi wurde dreist kopiert

Dass sich die Hersteller von Figuren aller Art am Aussehen von prominenten Persönlichkeiten orientieren, ist keine Seltenheit. Wenn Kunstfreiheit auf Persönlichkeitsrecht trifft, werden nicht nur Hollywood Stars kopiert. Im vergangenen Jahr diente Bastian Schweinsteiger als Vorbild für eine Puppe namens "Bastian", die einen Wehrmachts-Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg darstellt.

Die Puppe wird von "DiD Corporation" aus Hongkong übers Netz vertrieben. Sie ist dem ehemaligen Bayern-Spieler – laut dem Hersteller natürlich absolut zufällig – wie aus dem Gesicht geschnitten. Schweinsteiger leitete rechtliche Schritte ein, derzeit aber ist die Puppe noch im Netz zu haben.

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