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Miss Germany
Lena Bröder würde gerne mal den Papst treffen

Lena Bröder ist die "Miss Germany 2016"
Lena Bröder ist die "Miss Germany 2016" FOTO: dpa, pse
Havixbeck. Die neue Miss Germany würde gerne mal den Papst treffen. "Vielleicht hört er ja davon, dass ich Religionslehrerin bin und findet das interessant", sagte Lena Bröder.

"Für mich ist ganz klar, dass ich nächstes Jahr zurückkehren möchte und mein Referendariat beenden möchte, weil das mein erstes und festes Standbein ist", sagte sie am Donnerstag im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur in Havixbeck. Kleinere Moderationsjobs, Aufträge oder was sich dann ergebe "kann man ganz gut kombinieren".

Die neue Miss Germany ist Lehramtsanwärterin für Hauswirtschaft und katholische Religion an der Anne-Frank-Gesamtschule in Havixbeck.

In der heutigen Zeit ist es nach den Worten Bröders schwer, Schülern religiöse Inhalte näherzubringen. In vielen Elternhäusern spiele Religion keine Rolle mehr. "Ich möchte niemandem den Glauben aufzwängen; aber ich möchte religiöse Basics vermitteln", betonte die Pädagogin.

Gerne würde sie einmal mit Karl Lagerfeld reden, sagte Bröder. Denn dieser habe gesagt, dass "die Mechanismen der Mode ähnlich seien wie die Mechanismen der Religion, was Rituale und Symbole angeht". Mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wolle sie darüber sprechen, dass viele Kinder in Deutschland in ihrem Elternhaus nicht unterstützt werden und "dass Kinderarmut ein Problem ist".

(gol/KNA)
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