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Verdacht der Nötigung im Straßenverkehr
Kölner Polizei ermittelt gegen Oliver Pocher

Nötigung im Straßenverkehr: Kölner Polizei ermittelt gegen Oliver Pocher
Entertainer und Moderator Oliver Pocher FOTO: Britta Pedersen
Köln. Um einen Stau zu umfahren, soll Moderator Oliver Pocher in Köln mit seinem Auto auf einen Fußgängerüberweg ausgewichen und eine Straßenbahn blockiert haben. Der Polizei liegen Bilder des Vorfalls vor. Nun droht dem 39-Jährigen eine Strafanzeige. 

Wie die "Bild" berichtete, soll Moderator und Entertainer Oliver Pocher am vergangenen Samstag in Köln mit seinem Maserati in ein Straßen-Radrennen geraten sein. Um nicht hinter den Radfahrern warten zu müssen, sei Pocher mit seinem Wagen auf einen Fußgängerweg ausgewichen. Dieser führte jedoch über Straßenbahngleise.

Laut "Bild" berichtete ein Augenzeuge, dass einer der Teinehmer des Radrennens den Moderator an der Weiterfahrt hindern wollte. Pocher habe sein Fahrzeug daraufhin mitten auf den Gleisen zum Stehen gebracht und sei ausgestiegen. Dem Augenzeugenbericht zufolge soll er sich daraufhin ein Wortgefecht mit dem Radfahrer geliefert haben. Dieses Detail wollte die Kölner Polizei auf Anfrage unserer Redaktion jedoch nicht bestätigen. 

Allerdings liegen der Polizei Fotos vor, die zeigen, wie Pochers Fahrzeug eine herannahende Straßenbahn blockiert.  "Daher besteht der Verdacht einer Nötigung im Straßenverkehr", sagte ein Sprecher. "Ob es tatsächlich zwischen Herrn Pocher und dem Radfahrer zum Wortgefecht gekommen ist, können wir anhand der Bilder nicht sagen."

Pocher werde zeitnah zu dem Vorfall befragt und müsse gegebenenfalls mit einer Strafanzeige rechnen. 

(mro)
 
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