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Interview mit Til Schweiger
"Billy Wilder hätte meine Filme geliebt"

Fotos: Das ist Til Schweiger
Fotos: Das ist Til Schweiger FOTO: dpa, pse vge sab
Düsseldorf. Im Interview mit unserer Redaktion verrät Til Schweiger, welcher seiner Filme der beste ist, was ihn an Kritikern und Medien stört und wieso er im September vielleicht die FDP wählt. Von Michael Bröcker

Weite Stoffhose, Shirt, Mütze. Schlabberlook. Ein echter "Hipster", würde Jens Spahn wohl zu Til Schweiger sagen, wenn er ihn jetzt so sähe. Deutschlands erfolgreichster Filmemacher sitzt in einem Wohnmobil in einem Waldstück vor Potsdam. Er schiebt Regler an den großen Monitoren von links nach rechts, kürzt, schneidet, verschiebt Szenen seines neuen Films "Klassentreffen".

Gerade guckt der Eismann, bei dem die Hauptdarsteller ein Eis bekommen und dann nicht bezahlt haben, aus seinem Eismobil und ruft den Männern "Penner" hinterher. Eine kleine Szene, doch Schweiger sucht minutenlang den richtigen Schnitt. Musik, die Männer, der Eismann. Drei Szenen, die Hintergrundmusik passt. "Hah, das ist es", ruft Schweiger und lacht. Es ist 19 Uhr, der Zwölf-Stunden-Drehtag ist vorbei. Er dreht sich zum Journalisten um. "Bist du bereit?". Das "Du", vor ein paar Jahren bei einem gemeinsamen Abendessen entstanden, ist geblieben. Die Filmbranche ist hemdsärmelig.

In deinem neuen Film geht es um Männer Mitte 40, die nicht erwachsen werden wollen. Wie erwachsen bist du?

Schweiger Im Film geht's eher um die Probleme der Protagonisten, die sie mit dem Altwerden haben. Sehr lustig, mit einem melancholischen Unterton. Ich glaube, ich persönlich werde nie erwachsen. Das klingt ja nach Stillstand.

Til Schweiger und RP-Chefredakteur Michael Bröcker. FOTO: Bröcker

Du meinst fertig sein.

Schweiger Ja, und ich bin nie fertig. Das Kind im Manne ist bei mir ausgeprägt. Mein zwei Jahre älterer Bruder, den ich sehr liebe, ist ganz anders. Vernünftig, rational. Ich dachte immer, das kommt bei mir auch. Kam aber nicht.

Wann hast du das letzte Mal etwas Kindisches gemacht?

Schweiger Oh, ständig. Vor zwei Wochen sitzen wir im Speisewagen von Hamburg nach Berlin. Die Frau neben uns fragt, ob wir ihr Laptop und iPhone im Blick behalten können, weil sie auf Toilette muss. Wir so: Klaro, kein Ding. Sie geht aufs Klo, ich verstecke ihre Sachen und wir tun, als ob wir schlafen. Die war für fünf Sekunden total geschockt (kichert), hat's dann aber geschnallt, weil alle anderen angefangen haben zu lachen. Ich hab' als Entschädigung ihre Rechnung übernommen (grinst).

Gerade eben hast du nach einem langen Drehtag die letzte Einstellung vier Mal geändert. Bist du ein Perfektionist?

Schweiger Ich will immer das Bestmögliche rausholen, auf dem Set bin ich Perfektionist. Das Gefühl "Ich hab' kein' Bock mehr, ich gehe nach Hause", das gibt's bei mir nicht.

Auf der anderen Seite gehörst du zu denen, die sehr schnell Filme drehen. Wie passt das zusammen?

Schweiger Ich weiß, was ich will. Das Konzept, die Filmidee, sie ist ja da. Und ich arbeite mit Vertrauten, mit Profis, die ich schon lange kenne.

Wie viel Prozent deines Teams sind Stammgäste?

Schweiger Zwischen 80 und 90 Prozent, sicher. Und ich probe auch die Einstellungen nicht. Wir drehen die Proben mit. Oft sind gerade die ersten Takes die besten, gerade bei emotionalen Szenen. Das ist wie im richtigen Leben. Der erste Eindruck stimmt oft.

Die Til-Schweiger-Komödie ist eine eigene Marke. Die Farben, die Ästhetik, die Figur des liebenswürdigen Trottels, das Happy End.

Schweiger Ich lege Wert auf starke Farben, eine kernige Bildsprache, gutes Licht. Das ist mein Stil. Wer das nicht mag, soll sich Filme von der Berliner Schule anschauen.

Und das Happy End sagt uns, dass Til Schweiger harmoniesüchtig ist?

Schweiger Ja, klar. Sind wir doch alle. Nihilistische Filme gibt's doch genug. Es muss bei mir nicht immer ein Happy End geben, aber alle meine Filme haben zumindest eine Hoffnung am Schluss, auch wenn die Helden sterben. Etwas, das Mut macht. Die Leute sollen mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.

Wie in "Knockin' on Heaven's Door", wo der Traum der Männer wahr wird. Sie sind zum ersten Mal am Meer und kommen in den Himmel.

Schweiger Genau. Sie können im Himmel mitreden, das war die Idee. Und wenn das Mädchen in "Honig im Kopf" auf der Wiese liegt, zwischen den Schafen, in den Himmel schaut, das Schaf blökt und sie sagt: 'Hast du was gesagt, Opa?', dann weißt du: Sie glaubt wirklich, dass Opa im Himmel ist.

Hast du deinen besten Film schon gedreht?

Schweiger (langes Schweigen) Ja, ich denke, das war "Barfuss". Aber "Schutzengel" fand ich auch toll. Das heißt aber nicht, dass ich nicht daran arbeite, einen noch besseren zu drehen.

Was ist das Rezept für deine Komödien?

Schweiger Das wurde ich vor zwei Jahren bei einem Workshop in der Filmakademie auch gefragt. Ich weiß es nicht. Ich mache einfach, was mir gefällt. Wenn ich ein Rezept hätte, gäbe es nur noch Hit-Komödien. So ist es aber nicht. Ich bin ja auch schon gefloppt.

Bei den Filmkritikern floppen deine Filme regelmäßig.

Schweiger Ach, ist das so? (grinst)

Nicht gerade deine Lieblingsmenschen, oder?

Schweiger Quark. Ihr sprecht mich nur immer wieder darauf an. Es gibt Schauspieler, die sind Arschlöcher, und es gibt Journalisten, die sind Arschlöcher. So ist das eben. Ich habe ja überhaupt nichts gegen Journalisten. Mit manchen bin ich sogar befreundet.

Vielleicht haben die Kritiker auch einfach recht.

Schweiger Da gibt es kein richtig oder falsch. Film ist keine Mathematik, Film ist Geschmackssache. Ich mache die Filme, die mir gefallen. Aber manchmal habe ich den Eindruck, dass die Leute denken, wenn sie etwas lange genug behaupten und es immer wiederholen, dann wird es zur Wahrheit. Nur ein Beispiel: Eine Zeitung schrieb neulich, dass Til Schweiger in seinem neuen Restaurant das teuerste Leitungswasser in Hamburg verkauft. Das haben Dutzende Medien abgeschrieben. Dabei musste man nur googeln, um zu sehen, dass das nicht stimmt. Wir haben gerichtlich eine Gegendarstellung durchgesetzt. Das war schlicht eine Falschmeldung, fake news. Mit voller Absicht.

Glaubst du etwa auch, Medien verbreiten gezielt fake news?

Schweiger Natürlich sind die Medien nicht gesteuert. Aber einige Medien berichten bewusst so, dass ein Bild entsteht, das nicht der Wahrheit entspricht. Noch ein Beispiel: Bei meiner Premiere von "One Way" in der wunderschönen Essener Lichtburg gab es am Ende acht Minuten Standing Ovations. Am nächsten Tag meldete die Nachrichtenagentur dpa, der Film wäre durchgefallen, und es hätte nur spärlichen Applaus gegeben. Da war ich echt geschockt, also richtig geschockt, weil es eine ganz klare Lüge war. Heute, zehn Jahre später, schockt mich kaum noch was, man wird auch irgendwie stärker durch sowas.

Deine Filme sind populär, du bist der Populist des deutschen Films. Dir könnten Kritiken egal sein.

Schweiger Sind sie mir auch. Wenn sie unfair sind, ärgern sie mich trotzdem.

Du bist halt kein Billy Wilder...

Schweiger Oh, ich glaube, Billy Wilder hätte meine Filme geliebt. Er hatte immer ein gutes Timing, einen Rhythmus in seinen Filmen, die Überraschung. Das ist mir auch wichtig.

Warum bist du nicht nur der erfolgreichste Filmemacher, sondern zugleich auch der umstrittenste?

Schweiger Das hat viel mit Neid zu tun. Alle Menschen sind neidisch. Das ist keine Erfindung der Deutschen. Wenn ich aber ein Land nennen müsste, in dem der Neid erfunden sein könnte, käme ich auf Deutschland. Hier haben einige eine besondere Lust daran, den Erfolgreichen am Zeug zu flicken. Also nicht die Deutschen generell, aber viele Journalisten. Schau dir doch an, wie mit Michael Schumacher umgegangen wurde. Dreimal Weltmeister, plötzlich Schummel-Schumi. Oder Boris Becker. Erst Nationalheld, dann Pleite-Boris. Oder Lothar Matthäus. Ein feiner Kerl, hat ein paar unglückliche, vielleicht naive Entscheidungen getroffen. Na und? Er wird als Idiot dargestellt. Aber er ist bis heute der einzige Weltfußballer aus Deutschland.

Journalisten berichten in guten wie in schlechten Zeiten.

Schweiger Na ja. Die Lust an der Beschreibung des Absturzes ist schon ausgeprägt. Oder Franz Beckenbauer. Eine Ikone.

Gegen den Bundesanwalt und die Ethikkommission der Fifa wegen Korruptionsvorwürfen ermitteln…

Schweiger Dann musst du die gesamte Fifa als korrupten Verband abschaffen. Er hat die WM nach Deutschland geholt. Oder Jan Ullrich. Der deutsche Jahrhundertathlet. Wenn Lance Armstrong nicht gewesen wäre, hätte Ullrich sechs Toursiege geholt. Wenn er als fairer Sportsmann 2003 nicht auf Armstrong gewartet hätte, hätte er sie zweimal gewonnen. Aber Deutschland sieht nur den Dopingskandal.

Doping hat im Sport nichts zu suchen.

Schweiger Ach, echt? Newsflash! Jeder Journalist weiß doch, dass im gesamten Radsport gedopt wird. Jetzt tun alle so, als ob die Tour sauber wäre. Ist doch Unsinn. Ich finde Doping auch scheiße, aber wenn du als Profi weißt, dass es alle anderen machen, dann hast du, um deinen Lebensunterhalt zu verdienen, keine andere Wahl als mitzumachen. Was Jan Ullrich geleistet hat, bleibt einzigartig. Punkt.

Ich denke, die Botschaft ist angekommen.

Schweiger Warte! Nimm die Politiker. Karl-Theodor zu Guttenberg. Ich habe in Afghanistan die Truppe besucht, vor ein paar Jahren. Egal, wen ich gefragt habe: Alle Soldaten haben mir gesagt, dass Guttenberg der beste Verteidigungsminister war, den sie je hatten.

Ich möchte nicht von einem Politiker regiert werden, der 95 Prozent seiner Doktorarbeit abschreibt.

Schweiger Mein Gott, ich glaube, dass noch ein paar Menschen abgeschrieben haben. Big Deal. Wenn er ein guter Verteidigungsminister ist, zählt doch nur das, oder?

Nein. Es geht um Haltung und Vorbild. Und wenn er noch so tut, als sei nichts gewesen, als es rauskam.

Schweiger Das stimmt. Sein Umgang mit der Affäre war suboptimal. Man muss zu dem stehen, was man tut. Du musst authentisch sein!

Lässt du dir deshalb dein Nuscheln nicht abtrainieren?

Schweiger Meine Sprecherzieherin auf der Schauspielschule hat gesagt, meine Stimme wird noch mal zum Markenzeichen. Sie hatte recht. Ich bin mundfaul, aber ich nuschle nicht. Oder hast du Schwierigkeiten, mich zu verstehen?

Was hast du gesagt?

Schweiger Hahaha! (überartikuliert:) Im Ernst, hast du Probleme, mich zu verstehen?

Nö.

Schweiger Siehste! Das Einzige, was zählt, ist Authentizität. Das ist doch die Kunst der Schauspielerei. Der Zuschauer muss glauben, dass diese Person wirklich das ist, was sie verkörpert. Wenn ein Taxifahrer plötzlich in feinstem Hochdeutsch und superhöflich sagt: "Das macht dann 7,50 Euro bitte, werter Herr" ist das doch Unsinn. So redet keiner. Der Zuschauer soll denken, das ist ein Taxifahrer und kein Schauspieler. Dafür muss man die richtigen Leute casten, die in ihrer Gestik, in ihrer Art auch am Set so bleiben, wie sie sind. Vielleicht sollten sich mal einige Leute die Mühe machen und englische Filme im Original anschauen. Meine Güte, wird da genuschelt (lacht), aber da kann man mal sehen, was richtig geile Schauspielerei ist.

Ausgerechnet Schauspieler sollen sich nicht verstellen?

Schweiger Ja, genau. Casting und Dialoge sind deswegen so wichtig. Man hat ein Talent, ein guter Schauspieler zu sein, oder nicht. Man kann das nicht trainieren.

Und deine Tochter Emma hat das Talent?

Schweiger Ja, finde ich schon. Emma wollte 2007 bei "Keinohrhasen" unbedingt mitmachen, weil sie dann mehr Zeit mit mir verbringen konnte. Ich habe sie nicht da reingedrängt. Ich habe nur gesagt: Wenn du es machst, dann zieh es bitte auch durch. Und sie hat es gut gemacht. "Bei Honig im Kopf" auch.

Ist es als Promi schwieriger, ein guter Vater zu sein?

Schweiger Das glaube ich nicht. Ich arbeite viel und bin viel unterwegs, das hat aber nichts mit meiner Prominenz zu tun. Meine Kinder interessiert nicht meine Karriere, mein Lifestyle, die wollen mit mir Zeit verbringen. Und das tue ich natürlich zu wenig. Aber das kennen sicher viele Väter. Und das mit dem Promistatus? Ich habe das nie bewusst angestrebt. Ich habe mir damals gesagt, wenn das mit der Schauspielschule und dem Film nichts wird, werde ich halt doch Lehrer. Nun ist es so gekommen. Als Lehrer hätte ich mehr Zeit für die Kinder gehabt, das ist wohl so.

In zwei Wochen sind Bundestagswahlen. Du kommst aus einem SPD-Elternhaus, hast 2002 für Gerhard Schröder Wahlkampf gemacht. Frau Merkels Flüchtlingspolitik hast du gelobt. Wen wählst du jetzt?

Schweiger Ich bin mir noch nicht sicher. Vor ein paar Jahren habe ich den Wahl-O-Mat gemacht, da kam AfD raus, da war ich noch mehr geschockt als bei der dpa-Meldung über die Premiere von "One Way". Gestern habe ich den Wahl-O-Mat gemacht, und da hatte ich 68 Prozent Übereinstimmung mit CDU/CSU, es geht also aufwärts (lacht). Ich habe mal CDU, mal SPD und einmal die Grünen gewählt. Die Partei, in der ich mich total wiederfinde, gibt es nicht. Vielleicht wähl' ich die FDP. Christian Lindner ist ein guter Typ. Er hat etwas gesagt, das mir gefallen hat.

Was denn?

Schweiger Seine rationale Haltung in der Russland-Politik. Er sagt, wir müssen die Krim-Frage mal vom Tisch lassen, wenn wir irgendwie mit Russland wieder zusammenkommen wollen. Das gute Verhältnis zu Russland ist in unserem Interesse. Die Sanktionen dienen doch nur den wirtschaftlichen Interessen der USA. Ich fand es gut, dass das mal einer so sagt.

Russland bricht das Völkerrecht.

Schweiger Ja, stimmt. Trotzdem. Donald Trump macht unglaubliche Dinge, und alle reden weiter über die Bedeutung der Beziehungen zu den USA. Lasst uns doch mal wieder Realpolitik mit Russland machen. Es ist doch in unserem Interesse. Die russische Mentalität ist uns viel näher als die amerikanische. Ich habe in den USA sieben Jahre gelebt, ich weiß, wovon ich rede. In den USA ist viel Show und Oberflächlichkeit. Nach sieben Jahren hatte ich zwei amerikanische Freunde, von denen einer in Wirklichkeit Brite war. Die Kulturgeschichte, die Fragen von Loyalität und Freundschaft sind in Russland bei vielen stark verankert. Wie viele Kriege hat Russland angezettelt nach dem Zweiten Weltkrieg und wie viele Amerika? Wer hat mehr Militärstützpunkte? Wer ist denn hier der Bully in der Welt? Keiner hat nach Sanktionen gerufen, als die USA im Irak einmarschiert sind und damit den gesamten Nahen Osten destabilisiert haben. America first, und wir haben den ganzen Schlamassel.

Du bist in Russland sehr populär.

Schweiger Das stimmt. Ich sage das aber nicht deswegen. Ich habe russische Freunde, die leiden unter dem Konflikt und den Sanktionen. Ich finde es ungerecht, dass die US-Wirtschaft profitiert, weil wir russische Firmen sanktionieren. Und wenn dann einer wie Xavier Naidoo, ein guter Freund von mir, sagt, wir sind fremdregiert, schreien alle auf.

Man kann ja über die Russland-Politik diskutieren, ohne zu erzählen, dass wir fremdregiert sind.

Schweiger Ich sage das ja auch nicht. Aber unsere Politik orientiert sich viel zu sehr an den Interessen der USA. Da war Schröder mit seiner Absage beim Irakkrieg eine viel zu seltene Ausnahme. Ich kenne Naidoo seit 20 Jahren. Er ist weder homophob, noch radikal, noch rechtsnational. Er ist nichts davon! Das sagen alle seine Freunde, aber relativ viele deiner Kollegen glauben es trotzdem. Wir kennen ihn doch. Na ja, vielleicht glauben sie es auch gar nicht, aber sie schreiben das Gegenteil, in der Hoffnung, dass es dadurch wahr wird.

Warum machst du keinen politischen Film?

Schweiger Meine Filme sind doch politisch. Gesellschaftspolitisch. Ich habe eine Message. "Honig im Kopf" etwa. Wie Kinder mit Demenzkranken umgehen, davon können die Erwachsenen, auch und gerade in der Politik, viel lernen. Ungezwungen, ohne Scheu.

Wann kommt der zweite Teil?

Schweiger Es gibt keine Fortsetzung. Ich arbeite an einem Remake für den Weltmarkt.

Wer wird Hollywoods Dieter Hallervorden?

Schweiger Michael Douglas hatte ja mal zugesagt, der musste wieder absagen. Wir hätten gern Tom Hanks. Das wäre grandios. Wir haben ihn angefragt. Ich hoffe, das Drehbuch gefällt ihm. Wir wollen 2018 drehen und ihn vielleicht Ende 2018 ins Kino bringen. Es gibt aber noch ein paar andere Kracher, die wir im Kopf haben.

Zum Schluss ein Speed-Fragebogen zu prominenten Filmpersonen, und du sagst uns, wen du besser findest. "Vertigo" oder "Der Pate"?

Schweiger "Der Pate".

Tom Cruise oder Johnny Depp?

Schweiger Johnny Depp.

Julia Roberts oder Diane Kruger?

Schweiger Dann schon Julia Roberts.

Quentin Tarantino oder Steven Spielberg?

Schweiger Spielberg.

Elyas M'Barek oder Wotan Wilke Möhring?

Schweiger Wotan.

Veronica Ferres oder Iris Berben?

Schweiger Iris.

Michael Bröcker führte das Interview.

 
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