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"Ich bin nur unterwegs"
Til Schweiger kann keinen Flüchtling aufnehmen

Schweiger bei Flüchtlings-PK mit Gabriel und Thomas D
Schweiger bei Flüchtlings-PK mit Gabriel und Thomas D FOTO: dpa, rje vfd
Berlin. Til Schweiger (51) hat nach eigenen Worten zu wenig Zeit, um Flüchtlinge bei sich wohnen zu lassen. Er würde jemanden aufnehmen, "wenn ich eine intakte und funktionierende Familie hätte, wo immer ein Elternteil da ist. Aber ich bin nur unterwegs", sagte der "Tatort"-Star am Donnerstagabend am Rande der "Tribute to Bambi"-Gala in Berlin.

Schweiger engagiert sich mit seiner eigenen Stiftung unter anderem für ein Flüchtlingszentrum in Osnabrück. "Helfen ist unsere Pflicht, wir sind ja Christen", sagte er. "Da müssen wir helfen, das steht so in der Bibel."

Popstar Sarah Connor (35) hatte in der Wochenzeitung "Die Zeit" erzählt, dass sie eine Familie aus Syrien bei sich einquartiert hat. 

Til Schweiger: Mit diesen Sätzen sorgt er für Furore

"Ich maße mir nicht an, ein Vorbild zu sein. Ich kann verstehen, dass nicht jeder Flüchtlinge bei sich aufnehmen kann oder will", schrieb die Sängerin. "Aber was sich jeder erlauben kann, ist, ein bisschen Wärme, Nähe, Trost und Liebe zu spenden, ohne sich fürchten zu müssen."

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(dpa)
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