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Unicef-Botschafter
Orlando Bloom gegen Ebola in Liberia

Orlando Bloom als Unicef-Botschafter in Liberia
Orlando Bloom als Unicef-Botschafter in Liberia FOTO: dpa, fr lmb lb
Liberia. Der britische Schauspieler Orlando Bloom setzt sich als Unicef-Botschafter in Liberia für die Eindämmung der Ebola-Epidemie ein. Bei seiner Reise besuchte er nicht nur Präventionsprojekte, sondern auch Gesundheitszentren und Schulen.

Bei seinem viertägigen Besuch in Liberia sprach Orlando Bloom mit Angehörigen, freiwilligen Helfern und Lehrern, um sie im Kampf gegen die Seuche zu unterstützen. Vor allem viele Kinder sind traumatisiert, weil sie so viel Leiden und Sterben miterleben mussten. Ein neuer Unicef-Report zeigt, dass jeder fünfte Ebolapatient in den betroffenen Ländern ein Kind ist. Die Ebola-Nothilfe-Koordinatorin Barbara Bentein ruft zur Achtsamkeit auf: "Der Ebola-Ausbruch ist erst vorbei, wenn wir keine Fälle mehr haben."

Die wichtigsten Maßnahmen zur Prävention sind Hygiene und Aufklärung: Lehrer und Gesundheitshelfer erhalten spezielle Schulungen. Außerdem wurden 500.000 Schutzanzüge und 100.000 Hygienesets in die betroffenen Regionen geliefert. Orlando Bloom ließ sich von anderen Helfern zeigen, wie ein "Tippy Tap" gebaut wird - eine spezielle Handwasch-Station, die Hygiene im Alltag erleichtern soll.

Als Sonderbotschafter der Organisation Unicef betrachtete der Hollywood-Star auch die Zustände in den Klassenzimmern. In den Schulen gelten strenge Regeln, um die Epidemie einzudämmen. Vor dem Betreten der Klassenräume ist Händewaschen Pflicht - Orlando geht mit gutem Beispiel voran und testet ein "Tippy Tap". Begrüßt wird sich im Allgemeinen mit dem "Ellbogengruß" – auch das verhindert eine mögliche Ansteckung mit dem Virus, der durch jeden direkten Körperkontakt übertragen werden kann.

So kämpfen Helfer gegen Ebola FOTO: AP
(RPO)
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