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US-Filmstar
Vince Vaughn fordert Waffen an Schulen

Vince Vaughn: Amokläufe finden nur statt, wo keine Waffen erlaubt sind
Sorgte für Aufsehen mit seinem Interview: Vince Vaughn (45). FOTO: Lacey Terrell / [current year] Home Box Office, Inc.
Der 45-jährige "True Detective"-Star vergleicht das Recht auf Waffenbesitz mit dem der freien Rede: "Amokläufe finden nur statt, wo keine Waffen erlaubt sind." Von Ludwig Krause

Er ist aus Filmen wie "Mr. & Mrs. Smith" und der Serie "True Detective" bekannt – jetzt hat Schauspieler Vince Vaughn (45) in einem Interview für Irritationen gesorgt. "Ich unterstütze, dass Menschen in der kompletten Öffentlichkeit Waffen tragen sollten", sagte er dem britschen GQ-Magazin. "Es geht nicht um Entenjagd, sondern um das Recht jedes Einzelnen. Es ist der selbe Grund, warum wir Redefreiheit haben."

Auch an Schulen sollten Waffen ohne Ausnahme erlaubt sein. "Glauben Sie, dass die Kinder unserer Politiker in Schulen gehen, wo es keine Waffen gibt? Die gibt es. Und wir sollten dieselben Rechte haben."

So hätten Vaughn zufolge alle Amokläufe in Amerika an Orten stattgefunden, an denen keine Waffen erlaubt sind. "Die Täter sind krank und wollen Unschuldige töten", meint der Schauspieler. "An allen Schulen ist es verboten, Waffen zu tragen, also kommen diese Typen immer wieder dorthin, weil sie wissen, dass Waffen dort verboten sind."

Die nationale Waffenlobby NRA hatte zuletzt einen ganz eigenen Lösungsvorschlag in Sachen Sicherheit an US-Schulen: Sie will Schießen zu einem Schulfach machen. Ein Vorschlag, der Vaughn gefallen dürfte. Präsident Barack Obama hingegen setzt sich für eine Verschärfung des Waffenrechts ein.

 
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