Auf den Philippinen: Menschen fliehen vor Vulkanausbruch
zuletzt aktualisiert: 21.02.2011 - 17:55Manila (RPO). Der Vulkan Bulusan ist ausgebrochen: Auf den Philippinen sind tausende Menschen aus drei Dörfern in Sicherheit gebracht worden.
Die Einwohner aus drei Dörfern verließen ihre Häuser, um den Krater wurde eine Bannmeile von vier Kilometern gezogen, wie der örtliche Armeekommandeur Santiago Enginco der Nachrichtenagentur AFP am Montag sagte.
Erstmals seit drei Monaten hatte der Vulkan mach Angaben des örtlichen Zivilschutzes am Montag wieder eine bis zu 2,5 Kilometer hohe Aschewolke ausgestoßen. Über der weiter südlich gelegenen Stadt Irosin mit ihren 46.000 Einwohnern sei ein wahrer Ascheregen niedergegangen.
Die Sicht war dort so schlecht, dass nach Angaben des Zivilschutzvertreters das Ausmaß des Schadens zunächst nicht überprüft werden konnte. Etwa 20 Minuten lang sei die "Sichtweite bei null" gewesen, sagte Armeesprecher Harold Cabunoc AFP.
Studenten wegen Atembeschwerden behandelt
Fast 40 Studenten wurden Enginco zufolge wegen Atembeschwerden behandelt. Vulkanasche kann die Atemwege beeinträchtigen und die Haut stark irritieren sowie das Trinkwasser verunreinigen. Wie das Gesundheitsministerium erklärte, besteht die Gefahr von Lungenkrebs, wenn Menschen längere Zeit der Asche ausgesetzt sind.
Dem Vulkanologen Ramil Vaquilar zufolge herrschte seit dem Ausbruch am Morgen wieder Ruhe. Der über 1500 Meter hohe Bulusan gilt als einer der aktivsten der insgesamt 23 Vulkane auf den Philippinen.
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