Sänger fühlt sich "betrogen": Michael Jackson will rechtlich gegen britischen TV-Sender vorgehen
zuletzt aktualisiert: 25.02.2003 - 06:38London (rpo). Michael Jackson will sich gegen die von einem britischen Sender ausgestrahlte TV-Dokumentation über sein Leben zur Wehr setzen. Der 44-Jährige plant rechtliche Schritte, weil er sich "betrogen" fühlt.
In der Dokumentation des Fernsehsenders ITV hatte Jackson zugegeben, sein Bett mit Kindern zu teilen. Nach der Ausstrahlung warf er dem ITV- Journalisten Martin Bashir vor, ihn "betrogen" zu haben.
Nach einer Mitteilung der Anwälte Jacksons vom späten Montagabend will der Popstar ITV mit einer einstweiligen Verfügung die Verbreitung noch nicht ausgestrahlten Filmmaterials untersagen. Eine Anhörung soll an diesem Freitag vor dem High Court (oberstes Zivilgericht) in London stattfinden.
Vor allem Bilder von Jackson und einem zwölfjährigen Jungen hatten bei Kinderschützern Empörung ausgelöst. Jackson gab zu, dass das krebskranke Kind mit ihm in seinem Schlafzimmer übernachtet habe. Er versicherte aber, keine sexuellen Kontakte zu Kindern zu haben. ITV will sich nach Angaben eines Sprechers gegen den "Versuch Jacksons wehren, ein Urheberrecht auf unser Filmmaterial durchzusetzen."
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