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Missbrauch von 21 Jungen
Kinderarzt geht gegen Urteil vor

Missbrauch von 21 Jungen: Kinderarzt geht gegen Urteil vor
FOTO: dpa
Augsburg. Der Kinderarzt, der vergangene Woche in Augsburg wegen des sexuellen Missbrauchs von 21 Jungen verurteilt worden war, hat Revision eingelegt.  Der entsprechende Antrag der Rechtsanwälte des Mannes sei bei Gericht eingegangen, bestätigte ein Sprecher des Augsburger Landgerichtes am Freitag.

Der pädophile 41-Jährige war von dem Gericht zu dreizehneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Zudem wurde die Verwahrung des Mannes nach der Haft und ein lebenslanges Berufsverbot angeordnet.
Das Gericht folgte damit weitgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Die beiden Verteidiger hatten in ihrem Plädoyer maximal neun Jahre Haft und die Einweisung in eine psychiatrische Klinik zur Therapierung ihres Mandanten verlangt.

Der 41-Jährige war ein angesehener Mediziner, bis seine Taten vor knapp zwei Jahren aufflogen. Er hatte die Funktion eines Chefarztes beim Bayerischen Roten Kreuz inne, arbeitete auch am Augsburger Klinikum, am Deutschen Herzzentrum in München und zuletzt an der Medizinischen Hochschule Hannover.

(rent/dpa)
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