17-Jähriger spricht erstmals über sein Motiv: Mordmotiv: 13-Jährige wollte Küssenden verpetzen
zuletzt aktualisiert: 10.05.2001 - 16:32Bielefeld (rpo). Erstmals hat sich der 17-jährige Beschuldigte nach dem Mord an einer 13 Jahre alten Schülerin aus Bad Oeynhausen zu seinem Motiv geäußert. Vor der Tat, gab er bei einer Vernehmung an, habe er das Mädchen geküsst.
Dies teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Bielefeld mit. Anschließend habe er ihr dann aber verboten, darüber mit anderen zu sprechen. Hintergrund seiner Forderung sei gewesen, dass er bereits eine andere Freundin hatte. Als die 13-Jährige nicht ihre Schweigsamkeit über den Seitensprung versprechen wollte, sei er massiv gewalttätig geworden.
Seinem Geständnis zufolge hatte er das Mädchen am 9. April auf einem Spielplatz erwürgt und dessen Leiche anschließend in die Weser geworfen. Dabei sollen ihm mehrere Freunde geholfen haben. Die Leiche des Mädchens war am 2. Mai am Weserufer in Porta Westfalica angeschwemmt worden. Gegen den 17-jährigen Russland-Deutschen, der eine Sprachschule besucht, war am 6. Mai Haftbefehl wegen Mordes erlassen worden.
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