In Münster hat der Mordprozess gegen zwei Mitglieder des Motorradclubs "Bandidos" begonnen.
Mehrere hundert "Bandidos" kamen in die westälische Stadt, um ihre beiden angeklagten Kollegen zu unterstützen.
Der Vorwurf: Zwei "Bandidos"-Mitglieder sollen einen Anhänger des verfeindeten Motorradclubs "Hellls Angels" ermordet haben.
Im Zuschauerraum saßen sich die "Hells Angels" und "Bandidos" gegenüber.
Die verfeindeten Clubs betraten den Gerichtssaal über getrennte Eingänge.
Mehr als 600 Anhänger beider Clubs wurden erwartet.
Der Prozessauftakt fand unter größten Sicherheitsvorkehrungen statt.
Die meisten "Bandidos" fuhren nicht mit dem Motorrad, sondern mit Bus und Auto zum Gericht.
In der Stadt sollten mehrere hundert Polizisten für Sicherheit sorgen.
Hier schaute ein Beamter bei den "Hells Angels" nach dem Rechten.
Für den ersten Verhandlungstag war zunächst nur das Verlesen der Anklage vorgesehen.
Die beiden Angeklagten hatten die Vorwürfe bestritten und keine weiteren Angaben gemacht.
Am Autobahnkreuz Münster-Süd kam es zu einer Schlägerei zwischen "Bandidos" und "Hells Angels".
Die Polizei nahm 44 Beteiligte in Gewahrsam...
...und stellte ein Fahrzeug mit Gießener Kennzeichen sicher.