Nach Entlassung aus dem Gefängnis: Nichte des US-Präsidenten setzt Drogenentzug fort
zuletzt aktualisiert: 19.07.2002 - 21:09Orlando (rpo). US-Präsident George Bushs Nichte Noelle ist nach der Entlassung aus dem Gefängnis wieder in ihre Drogenklinik in Orlando zurückgekehrt. Dort soll sie ihre Entzugsbehandlung fortsetzen.
Die 24-Jährige war während einer gerichtlich angeordneten Therapie mit verschreibungspflichtigen Tabletten erwischt worden. Als Folge wurde sie wegen Missachtung des Gerichts für drei Tage hinter Gitter geschickt.
In einer Anhörung nach ihrer Entlassung erhielt Noelle, deren Vater Jeb Bush die Geschicke des Staates Florida lenkt, eine neue Chance. Der Richter erlaubte es ihr, in die Klinik zurückzukehren. Bruder George P. Bush stand ihr während der kurzen gerichtlichen Prozedur zur Seite.
Noelle war im Januar auf frischer Tat ertappt worden, als sie versuchte, mit einem gefälschten Rezept ein verschreibungspflichtiges Medikament zu kaufen. Auf richterliche Anweisung begann sie dann die Entzugsbehandlung. Im Gegenzug wurde ihr in Aussicht gestellt, dass die Anklage wegen Rezeptbetruges fallen gelassen werde, wenn sie die Therapie vorschriftsmäßig beende.
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