Beifall für Lacroix, Balmain und Ungaro: Pariser Haute Couture: "Doktor Schiwago" stand Pate
zuletzt aktualisiert: 10.07.2002 - 16:50Paris (rpo). Ein Meer aus bunten Ketten, schwarze Blazer aus Kaschmir. Auf eine Vielfalt aus Mustern und Farben setzen Designer bei der Mode für die Damenwelt im anstehenden Herbst und Winter.
Bei den Haute-Couture-Schauen in Paris präsentierte Ungaro schwarze Blazer aus Kaschmir - an Revers und Manschette üppig bestickt - ebenso wie die Tops und kurze Röcke darunter. Viele Mäntel haben wuchtige Pelzkragen. Aus gelb-schwarz eingefärbtem Kaninchen schneiderte Ungaro Caban-Jacken. Die Mustervielfalt der Seidenkleider schien keine Grenzen zu kennen und endete schließlich in einem Meer aus bunten Ketten. Am Donnerstag enden die Defilées.
Am Dienstagabend hatte das Publikum Oscar de la Renta mit viel Beifall verabschiedet. Der amerikanische Designer verlässt das Haus Pierre Balmain, für das er zehn Jahre lang die Haute-Couture-Linie entwarf. Der Streifen "Doktor Schiwago" stand Pate für die bestickten, oft Pelz-besetzten Mäntel in de la Rentas Abschiedskollektion. Vergoldete Paisley-Muster und folkloristische Ornamente wechselten sich ab mit schlichten schwarzen Kleidern.
Ebenfalls am Dienstag hatte Christian Lacroix den 15. Geburtstag seiner Haute Couture gefeiert. Es wurde ein Defilée, bei dem der Designer all das zeigte, was ihn berühmt werden ließ: brillante Farben, üppige Stoffarrangements und ein opulentes Patchwork aus Muster und Dekoration. Spanische und südamerikanische Einflüsse begleiten seine neue Mode. Bolero-Jacken werden zu Tops mit Rüschen-Latz und wadenlangen Hosen kombiniert. Tweed-Mäntel sind ebenso mit Federn und üppigen Glitzer-Steinen besetzt wie fast jedes Teil der Kollektion.
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