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Düsseldorf/Jülich
Platzsturm von Jülich: Vier Tatverdächtige festgenommen

Düsseldorf/Jülich. Hintergrund des Überfalls auf ein Fußballspiel in Jülich sind den Ermittlern zufolge Spannungen zwischen Gruppen aus der Türkei und dem Libanon. Das geht aus einem Bericht des NRW-Innenministeriums an den Innenausschuss des Landtags hervor. Ein "Verkehrsgeschehen" könnte Auslöser des Angriffs gewesen sein. Einer der türkischstämmigen Verdächtigen, ein 22-Jähriger, zähle zudem zu jenen, die einige Tage später an den Gewalttaten gegen Polizisten in Düren beteiligt gewesen sein sollen.

Alle bislang ermittelten Angreifer auf das Fußballspiel in Jülich stammten aus der Türkei, heißt es in dem Bericht. Bei der überfallartigen Attacke waren am 6. November neun Menschen - überwiegend aus dem Libanon - verletzt worden. Nach Angaben der Aachener Staatsanwaltschaft wurden bisher vier Tatverdächtige festgenommen.

Bei einem Fußballspiel auf einem Sportplatz war eine Horde mit Baseballschlägern und Eisenstangen bewaffneter Männer auf den Platz gestürmt und hatte auf Spieler eingeschlagen.

(dpa)
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