seitensprung und bigamie: Schlappe für Moses Pelham im Rechtsstreit mit Xavier Naidoo
zuletzt aktualisiert: 22.06.2001 - 16:34Mannheim (rpo). Schlappe für Moses P. - Sieg für Xavier Naidoo. Das Landgericht Mannheim wies einen Antrag Pelhams auf einstweilige Verfügung zurück. Damit wollte Pelham den Vertrieb von sechs Liedern verhindern, in denen Xavier Naidoo mit anderen Künstlern zusammen singt.
Der Frankfurter Musikproduzent Moses Pelham hat damit in seinem Rechtsstreit mit dem Soul-Poeten eine weitere Niederlage einstecken müssen. Die Begründung werde später vorgelegt, sagte eine Sprecherin des Landgerichts. Naidoo hatte seinen Vertrag mit Pelhams Plattenlabel 3p im vergangenen Jahr gekündigt. Seitdem sind die beiden zerstritten.
Die Streitsumme der beiden Parteien war auf 100 000 Mark beziffert worden. Letztlich sei jedoch entscheidend, ob der von Naidoo im vergangenen Jahr gekündigte Plattenvertrag mit Pelham überhaupt rechtskräftig gewesen sei, sagte der Vorsitzende Richter. Dies solle in dem für Oktober angesetzten Hauptverfahren geklärt werden. Falls der Vertrag zwischen den beiden Musikern für nichtig erklärt würde, hätte Pelham keine Grundlage für weitere Klagen. Naidoo, der mit der Band "Söhne Mannheims" inzwischen große Erfolge ohne Pelham feiert, kündigte am Rande der Verhandlung ein neues Album für den Herbst nächsten Jahres an.
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