Rekordschneemengen haben in Österreich zu massiven Verkehrsbehinderungen geführt. Neben dem Autoverkehr war auch der Bahnverkehr stark beeinträchtigt. Kilometerlange Staus beherrschten das Landschaftsbild. Teilweise sperrten auch umgestürzte Bäume die Verkehrswege.
In den Karnischen Alpen wurde am Freitag sogar die höchste Lawinenwarnstufe ausgerufen. Wegen der Lawinengefahr musste das Skigebiet Dreiländereck bei Arnoldstein gesperrt werden.
Wer sein Auto nicht unbedingt brauchte, war gut beraten es unter dem Schnee stehen lassen. Denn prekäre Straßenverhältnisse sorgten für zahlreiche Unfälle und Streckenunterbrüche. Binnen 24 Stunden fielen im südlichen Osttirol bis zu 50 Zentimeter Neuschnee, im Raum Linz und östlich davon sogar bis zu 75 Zentimeter. Noch wesentlich mehr Schnee bekam die Gemeinde Lesachtal ab: Dort beträgt der Neuschneezuwachs bis zu zwei Meter.
Am Freitagmittag waren noch rund 2.500 Haushalte ohne Strom. Nicht nur die Bewohner, sondern auch die Reparaturtrupps waren im Dauereinsatz. Hier befreit ein Mann mit Hilfe eines Schneebläsers sein Grundstück von den weißen Massen.
Auch wenn Telefonzellen bei Platzregen Schutz bieten können: Beim Rekordschneefall der vergangenen Tage wäre es keine gute Idee gewesen, dort zuflucht zu suchen.
Die extremen Schneefällee nutzten auch viele für Familienausflüge. Hier zieht eine Mutter zwei Kinder auf einem Schlitten.
Im Münchener Olympiapark ist die Schneelage recht entspannt.
Dagegen sieht die Lage in Italien weit ungemütlicher aus. In Rom sorgt das Hochwasser des Tiber für erschreckende Bilder.
Auch die Binnenschiffe auf dem Tiber können der Situation nicht mehr Herr werden.
Sicherheitsleute bereiten sich auf Überflutungen des Tiber vor und bauen mit Säcken Barrieren auf.
Dann doch lieber den heimischen Stromausfall mit einem Spaziergang überbrücken. In der Schweiz nutzen viele das Wetter zu einem idyllischen Spaziergang.