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Köln
Sicherheit: Kölner Schule schließt an Altweiber

Köln. In der Erzbischöflichen Ursulinenschule in der Kölner Altstadt findet an Weiberfastnacht aus Sicherheitsgründen kein Unterricht statt. "Wir zweifeln in keiner Weise am städtischen Sicherheitskonzept", erklärte die Leiterin des Gymnasiums, Monika Burbaum. "Wir tragen die Verantwortung für 1500 Schüler und versuchen dieser auch durch interne Maßnahmen gerecht zu werden." Die 1639 gegründete Ursulinenschule in Trägerschaft des Erzbistums Köln besteht aus Gymnasium und Realschule. Der traditionelle "Große Ursulinenkarneval" ist auf heute verlegt worden. Für Weiberfastnacht hätten die Schulkonferenzen einen schulfreien Tag beantragt, den das Erzbistum Köln als Träger genehmigt habe.

Diese Regelungen sollten "einerseits das Feiern an Karneval ermöglichen und andererseits der gemeinsamen Verantwortung von Schulträger, Eltern und Lehrern für die Sicherheit der Schüler in jedem Fall gerecht werden". Grundsätzlich sei sich die Ursulinenschule bei allen Großveranstaltungen in der Innenstadt ihrer Verantwortung für die Sicherheit ihrer Schüler bewusst, so die Schulleitung. "Das gilt sowohl für Demonstrationen und Kundgebungen wie auch für Festveranstaltungen wie den Kölner Karneval."

Das Erzbistum Köln erklärte dazu, außer der Ursulinenschule, die örtlich besonders nah "am jecken Zentrum der Stadt" liege, ändere keine der erzbischöflichen Schulen das für Karneval vorgesehene Programm. Die Liebfrauenschule bleibe an Weiberfastnacht traditionell geschlossen.

(kna)
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