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Brandenburg
Zwei Menschen sterben durch Silvesterböller

Silvester 2017 in Brandenburg: Zwei Tote durch Böller
Ein Spezialist des Kampfmittelräumdienstes zeigt sogenannte Polenböller (Archiv). FOTO: dpa
Potsdam. Bei Unglücken mit Feuerwerkskörpern sind zum Jahreswechsel in Brandenburg zwei Menschen ums Leben gekommen. Zahlreiche Menschen wurden zudem durch Böller verletzt. 

Ein 35-jähriger Mann starb in Gusow-Platkow bei Frankfurt/Oder, als er Knaller in seinem Garten zündete, wie die Polizei am Montag mitteilte. In Kleinmachnow bei Potsdam kam ein 19-Jähriger kurz nach Mitternacht durch selbstgebautes Feuerwerk ums Leben. 

Die Feuerwerkskörper, durch die der 35-Jährige in Gusow-Platkow getötet wurde, explodierten aus unbekannter Ursache, wie Torsten Herbst, Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums, sagte. Gäste der Party leisteten dem Schwerverletzten erste Hilfe. Doch trotz Einsatzes eines Notarztes erlag der Mann noch vor Ort seinen schweren Verletzungen.

Der 19-Jährige in Kleinmachnow wollte nach Polizeiangaben bei einer Feier ein selbstgebautes Feuerwerk zünden und wurde dabei am Kopf getroffen. Er starb trotz sofortiger Reanimationsversuche auf der Straße. Nach Polizeiangaben sicherten Kriminaltechniker und Spezialisten des Landeskriminalamtes bis Montagvormittag Spuren. Herkunft und Bestandteile des Feuerwerks sollen ermittelt werden.

Ein sogenannter Polenböller verletzte einen Elfjährigen in Flecken-Zechlin vor allem an den Augen. Er war nach Polizeiangaben aus einer Gruppe von Jugendlichen heraus mit Knallern beworfen worden. Von insgesamt acht Tatverdächtigen wurden die Personalien aufgenommen. Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und fahrlässige Körperverletzung wurden aufgenommen.

Eine Bilanz der Silvesternacht in NRW finden Sie hier. 

(rls/dpa)
 
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