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Neuss
Staatsschutz nimmt "Nüssbook" ins Visier

Neuss. Wegen rassistischer Äußerungen einiger Mitglieder hat der Staatsschutz Ermittlungen gegen die Neusser Facebook-Gruppe "Nüssbook - Neusser helfen Neussern" aufgenommen. "Wie das Ganze strafrechtlich einzuordnen ist, muss sich zeigen", sagte ein Polizeisprecher. Die Gruppe hat mehr als 6700 Mitglieder und war ursprünglich als Netzwerk zum praktischen Austausch gedacht.

Eine zentrale Rolle spielt offenbar Administrator Wolfgang Schmitz. In einigen seiner Kommentare zweifelt er offenbar den Holocaust an. Auf Anfrage unserer Redaktion teilte Schmitz mit: "Selbst etliche Juden bezweifeln zunehmend die niedergeschriebenen Ereignisse dieser absolut schlimmen Zeit." Mit seinen Äußerungen bewegt er sich im juristischen Grenzbereich. Ehemalige Nutzer berichten, sie seien aus der Gruppe geworfen worden, als sie sich den rechten Äußerungen entgegenstellten.

(hsr/lsa)
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