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Hamburg
Studie: Kölner streiten besonders häufig

Hamburg. In NRW sind Menschen aus Köln, Remscheid, Hagen, Oberhausen und Gelsenkirchen am streitfreudigsten. Das geht aus dem "Streitatlas" hervor, für den die Advocard Rechtsschutzversicherung in Hamburg mehr als eine Million Streitigkeiten von Privatpersonen ausgewertet hat. In den fünf Städten kommt es zu mehr als 29 Streitfällen auf 100 Einwohner - damit liegen sie auf dem gleichen Niveau wie Deutschlands Streit-Bundesland Berlin. NRW liegt mit einem Durchschnitt von 25,8 Fällen im Mittelfeld. Die Süddeutschen setzten sich mit 18,8 Streitfällen pro 100 Einwohner am seltensten auseinander.

Als Grund nannte die Versicherung die Bevölkerungsdichte. Mehr Menschen auf engem Raum bedeuteten häufig mehr Anlass zum Streit. Mittlerweile dauern laut "Streitatlas" rund 40 Prozent aller Rechtsstreitigkeiten länger als ein Jahr. Auch der Streitwert bleibt hoch. Bei jedem dritten Streit ging es um einen Wert von mehr als 2000 Euro. Fielen Streitigkeiten der 18- bis 35-Jährigen im Jahr 2002 mit drei Prozent kaum ins Gewicht, liege der Anteil heute bei rund 24 Prozent.

(epd)
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