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München
Taschenverbot auf dem Münchner Oktoberfest

München. Jetzt kommt der umstrittene Zaun doch auf das Wiesn-Gelände: Mit einem Rucksackverbot, Personenkontrollen und eben einem mobilen Zaun will die Stadt München die Sicherheit auf dem Oktoberfest erhöhen. Man könne die blutigen Attacken in Würzburg, München und Ansbach nicht einfach ignorieren, sagte Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle (SPD) in München. Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) betonte jedoch, es gebe weiterhin keine konkreten Gefährdungshinweise für das Oktoberfest.

Dennoch werden nun zu Spitzenzeiten bis zu 450 Ordner im Einsatz sein, wie Schmid als Leiter des Referats für Arbeit und Wirtschaft erläuterte. Er sagte: "Die Wiesn wird keine Hochsicherheitszone werden. Aber es wird wichtige Änderungen geben, die alle Gäste betreffen." Zum Beispiel, dass Taschen und Rucksäcke mit einem Fassungsvermögen von mehr als drei Litern mit wenigen Ausnahmen verboten sind und in Sammelstellen abgegeben werden müssen. Außerdem wird es im Verdachtsfall Personenkontrollen geben. Um sämtliche Zugänge zum Festgelände kontrollieren zu können, wird ein 350 Meter langes, bislang noch offenes Teilstück an der Theresienhöhe mit einem Zaun geschlossen. Das Fest dauert vom 16. September bis 3. Oktober.

(dpa)
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