| 14.02 Uhr

Tatort "Gier"
Der Moritz mit der Bibi – das wär' scho' pfundig!

Moritz Eisner und Bibi Fellner ermitteln
Moritz Eisner und Bibi Fellner ermitteln FOTO: ARD Degeto/ORF/Petro Domenigg
Wien. Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser gehören ohne Zweifel zu den coolsten Ermittlern am Sonntagabend. Leider ließen in den jüngsten Fällen die Drehbücher etwas zu wünschen übrig. Auch "Gier" hat einige Schwächen. Von Christian Sieben

90 Minuten in rund 90 Zeichen

Laborantin stirbt, weil gierige Firma billige Anzüge liefert. Gier ist nicht gut.

Wie waren die Ermittler so drauf?

Lieben sich Eisner und Fellner eigentlich oder sind sie nur gute Kollegen? Und passiert da vielleicht bald mal was? Darauf gab es im neuen "Tatort" leider wieder keine Antwort. Ansonsten präsentierten sich die beiden aber wieder in guter Form. Niemand grantelt so schön wie der Eisner Moritz.

 

Coolster Auftritt

Anian Zollner spielte glänzend den gehörnten Ehemann, der aus einem Zimmer in der Nervenanstalt heraus seine Rache plant. Und natürlich seine Firma retten will. Bislang kannten wir Zollner auch aus Vorabendproduktionen wie "Küstenwache" oder "Die Rosenheim Cops" und aus "Tatort"-Nebenrollen. Wir stellen fest: Der könnte sonntags auch mal die Hauptrolle spielen.

Schlimmste Szene

"Meine Roswitha hat sterben müssen, weil Leute wie ihr, die eh schon genug haben, nicht genug bekommen können", klagt der Mann des Opfers zu Beginn. Damit es auch nun wirklich jeder kapiert, worum es in diesem Film gehen soll. Viel mehr erfuhr der Zuschauer zum Thema Wirtschaftskriminalität übrigens nicht.

Sind die Wiener Ermittler noch zeitgemäß?

Ja, wir wünschen uns noch mehr Krimis mit Eisner und Fellner. Nur die Fälle könnten wieder etwas mehr in die Tiefe gehen. Und überhaupt: Der Moritz mit der Bibi – das wär' scho' pfundig!

Hier geht es zu den Bildern des Films.

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