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Epizentrum bei Thessaloniki
Erdbeben erschüttert Nordgriechenland

Athen. Ein Erdbeben hat den Norden Griechenlands erschüttert. Tausende Menschen wurden in Angst versetzt. Nennenswerte Schäden wurden nicht gemeldet.

Die exakte Stärke des Bebens am frühen Samstagmorgen ist noch unklar: Das Seismologische Zentrum Europa-Mittelmeer (EMSC) gab die Stärke mit fünf an, das Geodynamische Institut von Athen mit 4,7.

Manolis Kaparos, ein Einwohner aus Thessaloniki, sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Das war ziemlich stark. Meine ganze Familie ist auf die Straße gerannt." Der Polizei wurden keine nennenswerte Schäden gemeldet, wie das Staatsradio (ERT) berichtete.

Das Epizentrum lag nordwestlich der Hafenstadt Thessaloniki nahe der Nähe der Grenzstadt Kilkis. Das Beben sei als stark empfunden worden, weil es sich in einer geringen Tiefe von vier bis fünf Kilometern unter der Erdoberfläche ereignete, teilten die Seismologischen Institute mit. In den vergangenen Wochen hatten mehrere kleinere Erdstöße dieselbe Region erschüttert. Das Beben konnte nach Medienberichten auch in Bulgarien und Mazedonien gespürt werden.

(vek/dpa)
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