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Bei einer Massenpanik während der Loveparade in Duisburg sind am 24. Juli 2010 mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen und über 340 Personen zum Teil schwer verletzt worden. Ähnliche Tragödien spielten sich in den vergangenen 25 Jahren bei mehreren Großveranstaltungen in Europa ab, die meisten von ihnen in Fußballstadien.
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11. Mai 1985
Ein Brand löst in einem Fußballstadion im englischen
Bradford Panik aus. Die Zuschauer rennen auf verschlossene Ausgänge zu. 56 Menschen sterben, 200 weitere werden verletzt.
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29. Mai 1985
Während des Europapokal-Finals im
Brüsseler Heysel-Stadion kommt es zu einer Schlägerei zwischen Fans der Fußballvereine Juventus Turin und Liverpool. 39 Menschen werden getötet, 600 weitere verletzt.
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15. April 1989
Im englischen
Sheffield ereignet sich eine Katastrophe, als sich Fans kurz nach dem Beginn des Fußballspiels Liverpool-Nottingham Forest gewaltsam Zugang zum Stadion verschaffen wollen. 96 Menschen sterben, mehr als 200 werden verletzt.
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2. Juli 2000
Beim Rockfestival im dänischen
Roskilde sterben acht Zuschauer, als sie von einer Masse aus 50.000 Zuschauern gegen die Bühne gedrückt werden.
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7. Februar 2002
Bei einer Latino-Tanzparty in der Nähe von
Brest in Frankreich kommt es zu einem Gedrängel gegen die Ausgänge. Fünf Menschen ersticken, 32 weitere werden verletzt.
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1. Oktober 2008
19 Jugendliche sterben, als in einer Disco in
Tansania<7b> eine Massenpanik ausbricht. Die zwischen zwölf und 17 Jahren alten Opfer werden totgetrampelt oder ersticken. In dem Nachtclub hatten sich zahlreiche junge Leute versammelt, um das Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan zu feiern.
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23. Mai 2009
Beim Weltmusikfestival
Mawazine in Marokko bricht Panik unter den etwa 70.000 Konzert-Besuchern aus, als ein Absperrgitter unter dem Druck der Menge einstürzt. Elf Menschen sterben bei der Massenpanik, darunter auch zwei Kinder.
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5. Dezember 2009
In einem Nachtclub der russischen Stadt
Perm bricht ein Feuer aus. 155 Menschen sterben bei dem Unglück. Viele der Opfer werden bei der Massenpanik totgetrampelt. Spätere Ermittlungen ergeben, dass die Notausgänge des Clubs durch illegale Umbauten versperrt waren.