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Aktive Erdbebenzone
Verheerende Erschütterungen in Mexiko seit 1985

Überblick: Verheerende Erdbeben in Mexiko seit 1985
Aus einem zerstörten Gebäude in Mexiko-Stadt steigt nach dem Beben vom 19. September Rauch. FOTO: rtr, HR/LP
Mexiko-Stadt. Mexiko befindet sich in einer der weltweit aktivsten Erdbebenzonen. Immer wieder kommt es zu schweren Erschütterungen mit zahlreichen Toten. Die verheerendsten Beben seit 1985 im Überblick.

Der Großteil der mexikanischen Landmasse liegt auf der sich westwärts bewegenden nordamerikanischen Erdplatte. Unter diese schiebt sich die langsam nach Nordosten wandernde Cocosplatte. Der Boden des Pazifiks taucht so unter die mexikanische Landmasse ab, was zu Erschütterungen führt.

Die verheerendsten Erdbeben in Mexiko seit dem Jahr 1985 im Überblick:

  • 19. September 2017: Mit einer Stärke von 7,1 sorgt ein Erdstoß für heftige Erschütterungen in Zentralmexiko. Betroffen sind auch stark bewohnte Regionen in Mexiko-Stadt und Cuernavaca.
  • 7. September 2017: Ein Beben an der Südküste Mexikos hat die Stärke 8,1. Es reißt mindestens 90 Menschen in den Tod und zerstört Tausende Gebäude.
  • 21. Januar 2003: Der Westen und Zentralmexiko werden von einem Erdstoß der Stärke 7,8 erschüttert. Mindestens 28 Menschen werden getötet, 10.000 Menschen - darunter vor allem im Staat Colima - werden obdachlos.
  • 30. September 1999: Dieses Mal trifft es den im Süden gelegenen Staat Oaxaca. Ein Beben der Stärke 7,5 kostet mindestens 20 Menschen das Leben.
  • 9. Oktober 1995: Gebiete rund um die Hafenstadt Manzanillo am Pazifik werden von einer Erschütterung (8,0) heimgesucht. Mindestens 51 Menschen sterben.
  • 19./20. September 1985: Gleich zwei Erdbeben, eines davon mit einer Stärke von 8,0, erschüttern den Westen des Landes. Allein in Mexiko-Stadt reißen die Erdstöße mehr als 9500 Menschen in den Tod.

 

(juju/ap)
 
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