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Osterholz-Scharmbeck
Überfall auf Juwelier sollte IS-Waffenkäufe finanzieren

Osterholz-Scharmbeck. Einen geplanten Überfall auf ein Juweliergeschäft hat die Polizei in Osterholz-Scharmbeck bei Bremen verhindert. Mit der Beute hätten vermutlich Waffenkäufe finanziert werden sollen, sagte eine Polizeisprecherin in Bremen zu dem Einsatz am Freitag. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" (WamS) soll es sich bei einem Teil der Tatverdächtigen um radikale Islamisten handeln. Gegen zwei Männer wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen der Verabredung zu einem Verbrechen erlassen. Sie sitzen in Untersuchungshaft.

Insgesamt waren sechs Männer vorübergehend festgenommen worden, bestätigte die Staatsanwaltschaft Bremen. "Die Ermittlungen richten sich aktuell nur gegen vier Beschuldigte", sagte ein Sprecher. Laut "WamS" stammt einer der festgenommenen Männer aus Frankreich und werde dem "dschihadistischen Spektrum" zugeordnet, heißt es aus Sicherheitskreisen. Zu den Tatverdächtigen gehören zwei Algerier, zwei Libanesen und ein deutscher Staatsbürger. Sie sollen dem Vernehmen nach geplant haben, in Deutschland mehrere Sturmgewehre oder Maschinenpistolen zu erwerben. Möglicherweise, um damit Anschläge zu begehen. Die Waffenkäufe sollten wohl durch Raubüberfälle - wie etwa auf den Juwelier - finanziert werden.

(dpa)
 
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