Rosenkrieg und Samenraub hinterließen Spuren: Umfrage: Beckers Image hat gelitten
zuletzt aktualisiert: 21.02.2001 - 12:21München (sid/anie) Das Ansehen von Boris Becker hat in letzter Zeit stark gelitten. Nach einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Illustrierten Bunte sind 59 Prozent der befragten Deutschen der Ansicht, dass das Image des früheren Tennisstars durch Scheidung und Baby-Affäre beschädigt wurde. Trotzdem würden 14 Prozent ihn gern zum Essen einladen.
Es wäre ja auch ein Wunder gewesen, wenn Boris Becker die vielen Wochen in den Schlagzeilen unbeschadet überstanden hätte. Die einvernehmliche Trennung wurde zum "Scheidungskrieg" oder hilfsweise "Rosenkrieg", anschließend verlangt ein zwielichtiges Londoner "Fotomodell" Alimente für eine Becker-Tochter, die einem Seitensprung in der Besenkammer entsprang, und schließlich folgte das Coming-Out mit Sabrina Setlur, Rap-Sängerin und bis dato als Freundin von Beckers Ex-Frau geltend.
Viel Pulver für Image-Schäden. Und in der Tat sind 59 Prozent der Deutschen der Meinung, dass "das Bobele" hier nicht ganz ohne Kratzer weggekommen ist. Im Einzelnen sind nur 23 Prozent ist der Ansicht, dass sich der ehemalige Weltranglisten-Erste bei der Scheidung fairer verhalten hat als seine Ex-Frau Barbara. 14 Prozent meinten, sie habe sich fairer gegeben. 40 Prozent halten beide für gleich fair.
Doch gleichwohl würden annähernd gleich viele der Befragten Boris wie auch Barbara zu einem privaten Essen 34 Prozent bevorzugen Boris, 33 Prozent Babs. Forsa befragte am 14. und 15. Februar 1.001 Personen ab 14 Jahre.
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