15. Januar 2008. Das Eisbärenbaby kann beide Augen öffnen.
Noch ist es nicht mehr als ein Blinzeln. Aber es wird.
14. Januar: Hmmm. Hier krault eine Pflegerhand dem süßen Eisbärenbaby den kleinen Bauch.
Uff. So viel Liebkosung auf einmal! Das strengt an.
Erstmal ein Nickerchen machen.
Chhhhhhhh, ein Eisbärenbabyleben ist ganz schön anstrengend.
Das überlebende Eisbärenbaby im Nürnberger Zoo ist ein Mädchen. Hier sehen wir es auf den ersten Aufnahmen, nachdem es von seiner Mutter verstoßen wurde.
Das kleine Baby posiert schon recht gekonnt für die Kameras.
Und zeigt uns, wie ungefährlich sie derzeit noch ist.
Das Baby gedeiht dank der Flaschenaufzucht prächtig.
Hier sehen wir es schlafend auf dem Arm eines Pflegers.
Nach dem Schlaf geht es ab auf die Decke.
Ruhig schläft es weiter...
...und dreht sich um auf den Rücken.
Nachdem ihre Mutter vor dem Medienrummel ins Außßengehege geflohen war, aber keinen Platz zum verstecken fand, sah der Zoo das Überleben der Kleinen gefährdet.
Liebevoll wird die Kleine von den Pflegern "Flocke" genannt. Wegen des flauschigen Fells.
Hier ein Vergleich: Flocke (leicht dreckig) und Knut (blitzeblank).
Auch ein kleines Eisbärjunges braucht viel Schlaf.
"Das Baby ist putzmunter, kräftig und gut ernährt", heißt es in Nürnberg. Es habe aber die Augen noch geschlossen und schlafe viel. "Es kann gerade mal ein bisschen robben", erzählte der Zooleiter.
Einen Namen hat das Jungtier noch nicht. Dieser solle in einem öffentlichen Wettbewerb ermittelt werden, kündigte der zweite Nürnberger Bürgermeister Horst Förther an.
Das Jungtier wog noch vor einigen Tagen erst 1.700 Gramm.
Bei normaler Entwicklung soll es Ende März oder Anfang April der Öffentlichkeit gezeigt werden.
Hier gähnt Flocke einmal kräftig in die Kameralinse.
Die kleine Eisbärin mit dem Spitznamen Flocke bekommt sechs mal am Tag bis zu 120 Milliliter Ersatzmilch.
Das kleine Bärchen wiegt rund 2000 Gramm.
Bei der Pflegerin Petra Fritz fühlt sich das Jungtier sichtlich wohl.
Bei so viel Entspannung kann man schonmal eindösen...
So viel Aufmerksamkeit hatte Flocke von seiner Mutter zuletzt nicht bekommen.
Petra Fritz hält das putzige Tierchen in einer Decke fest.
Ein bisschen Bewegung tut der trägen Verdauung des Babys gut.
Aber am liebsten schläft es wohl.
Die Eisbärenmutter Vera spaziert derweil durch ihre Gehege im Tiergarten Nürnberg.
Zoo-Direktor Dag Encke vor dem Gehege der Eisenbärenmutter. Vera überwinde die Trennung von ihrem Baby langsam.
Und was sagt Knut zum Nachwuchs? Eine Frau hält ein Foto des Eisbärenmädchens Flocke.