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Roding
Verdacht auf Vogelgrippe in Bayern - 13.000 Tiere getötet

Verdacht auf Vogelgrippe in Bayern - 13.000 Tiere getötet
FOTO: dpa, mum pzi
Roding. In einem Geflügelbetrieb im bayerischen Roding ist wohl die Geflügelpest ausgebrochen. Gestern Morgen sei damit begonnen worden, 12.900 Tiere vorsorglich zu töten, sagte ein Sprecher des Landratsamts Cham. Es handle sich um Legehennen, Enten, Gänse und Puten. Den Hof in der Oberpfalz dürfen zunächst nur besonders geschützte Fachleute betreten, ein weiter reichendes Sperrgebiet wurde aber nicht eingerichtet. Der Verdacht auf Geflügelpest hatte sich bei einer Routinekontrolle ergeben. Gefahr für Menschen besteht nach ersten Erkenntnissen nicht.

Unklar war zunächst noch, welcher Typ von Geflügelpest - auch Vogelgrippe genannt - vorliegt. Die endgültigen Untersuchungsergebnisse seien frühestens heute zu erwarten, sagte der Sprecher. Der Gesundheitsbehörde am Landratsamt Cham zufolge ist die Bevölkerung durch die Geflügelpest "generell nicht gefährdet". Das gelte auch für den Verzehr von Geflügelfleisch und Eiern. Laborergebnisse nach einer Routinekontrolle hatten erste Hinweise auf eine Infektion der Tiere mit dem Erreger geliefert. Bei der Vogelgrippe handelt es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche.

So gefährlich ist die Vogelgrippe für Mensch und Tier
(dpa)
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