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Düsseldorf
Verona Pooths Ex-Bodyguard gesteht Tötung seiner Frau

Düsseldorf. In einem Teilgeständnis hat ein Ex-Bodyguard (39), der auch Verona Pooth betreut haben soll, gestern vor dem Düsseldorfer Landgericht die Tötung seiner Ehefrau (49) eingeräumt. Doch der Mordanklage, wonach er die Frau durch ein heimlich beigemischtes Mittel betäubt und sie dann heimtückisch erdrosselt habe, trat er per Erklärung seiner Anwälte entgegen. Demnach habe er ihr das Schlafmittel am Tattag nur untergemischt, weil er "Ruhe haben wollte" vor den Vorwürfen seiner Frau.

Vielfach habe es in der Ehe Streit gegeben um den Drogen- und Alkoholkonsum des Angeklagten, weil er im Rausch aggressiv geworden sei und erhebliche Ausgaben aus der Firmenkasse seiner Frau bestritten habe. Den Plan, sie zu töten, habe er aber erst gefasst, als sie aus dem Betäubungsschlaf erwacht sei und ihn wieder mit Vorwürfen überschüttet habe. Mit einem Kampfsport-Griff an ihren Hals habe er sie zum Schweigen gebracht, sich dann entschlossen, sie mit Kabelbindern zu erdrosseln. Nicht erklären könne er, warum er der Leiche zehn Messerstiche versetzte und mit einer Rosenschere acht Finger abschnitt. Der Prozess dauert an.

(wuk)
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