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Kathmandu
Vier Nashörner aus Nepal stranden in Indien

Kathmandu. Monsunfluten haben vier Nashörner aus einem Nationalpark in Nepal bis nach Indien mitgerissen - dort landeten die bedrohten Tiere ausgerechnet in einem Tigerschutzgebiet, wurden aber gerettet. Dafür waren rund 40 Experten und Soldaten aus Nepal 150 Kilometer weit in das Nachbarland gereist, wie ein Sprecher des Chitwan-Nationalparks sagte.

Mit der Hilfe von mehr als 100 indischen Tierschutzbeamten fingen sie die zwei erwachsenen Panzernashörner und zwei Kälber demnach mit einem Betäubungsgewehr ein und fuhren sie in einem Lastwagen zurück. Ein weiteres Nashorn, das die Fluten ebenfalls mitgerissen hätten, sei offenbar auch in Indien gesehen worden. Es werde gerettet, sobald es sich eindeutig identifizieren lasse, sagte der Sprecher.

Tagelanger Monsunregen hatte im Himalaya-Staat Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht, bei denen mindestens 130 Menschen ums Leben kamen. Auch die Nachbarländer Indien und Bangladesch wurden schwer getroffen.

(dpa)
 
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