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Ljubljana
Vier Tote bei Flugzeugabsturz von Venedig nach Leipzig

Ljubljana. Auf dem Weg von Venedig nach Leipzig ist ein Kleinflugzeug in Slowenien abgestürzt. Dabei kamen nach Medienberichten vier Menschen ums Leben. Eine Sprecherin des Flughafens in Leipzig bestätigte, dass auf dem Airport eine Privatmaschine für 14.45 Uhr angekündigt gewesen sei. Zu den Passagieren könne der Flughafen keine Aussagen machen, sagte sie. Doch bei einem der Toten soll es sich Medienberichten zufolge um Thomas Wagner handeln, den Chef der Internet-Reiseangebotsplattform "Ab in den Urlaub".

Den Berichten slowenischer Behörden zufolge handelte es sich bei der Maschine um eine in den USA registrierte Piper 32. Unter Berufung auf die Polizei wurde berichtet, der Pilot habe vor dem Absturz bei Predmeja im Osten des Landes Probleme wegen Vereisung gemeldet. Die Maschine sei im gebirgigen Gelände in einen Wald gerast und ausgebrannt. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich den Rettungskräften zufolge aufgrund des unwegsamen Geländes als schwierig. Die Feuerwehr löschte die brennenden Trümmer. Ein Sprecher der Polizei in Nova Gorica sagte, es sei sehr schnell klar gewesen, dass diesen Absturz niemand überlebt hat.

Ein Augenzeuge sagte der slowenischen Lokalzeitung "Primorske Novice", er habe das Flugzeug gesehen, als es noch in der Luft kreiste. "Der Motor hörte sich seltsam an", sagte der Mann dem Blatt. Dann war es für ein paar Momente still." Schließlich habe er eine dumpfe Explosion gehört.

(dpa)
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