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Valencia
Waldbrände in Ostspanien: Zwei Siedlungen evakuiert

Valencia. Wegen Waldbränden sind im Osten Spaniens zwei Siedlungen, ein Krankenhaus und eine Schule geräumt worden. Wie die Rettungsdienste gestern mitteilten, mussten in der Region um die Hafenstadt Valencia etwa 400 Menschen ihre Wohnungen verlassen. In Carcaixent südlich der Mittelmeer-Metropole wurden mehr als 30 Patienten eines Krankenhauses in andere Kliniken verlegt.

In der Hafenstadt Sagunt mussten 250 Schüler wegen der starken Rauchentwicklung das Schulgebäude verlassen. In der Region tobten insgesamt vier Waldbrände. Die Flammen vernichteten nach Informationen des staatlichen Rundfunks RNE fast 3000 Hektar Wald- und Grünflächen.

Die Feuerwehr hatte mehr als 25 Löschflugzeuge im Einsatz. Eine Sondereinheit des Militärs half im Kampf gegen die Flammen. Der Bürgermeister von Carcaixent, Francesc Salom, warnte davor, dass die Flammen auf ein Naturschutzgebiet übergreifen und zur Kleinstadt Alzira vorrücken könnten.

Die Ursache der Brände war zunächst unklar. Die Behörden schlossen Brandstiftung nicht aus. "Es kann kein Zufall sein, dass in kurzer Zeit in der Region vier Waldbrände ausbrechen", sagte der Chef der Provinzverwaltung, Jorge Rodríguez.

(dpa)
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